„Ṭā. Sīn. Mīm. Dies sind Verse des Buches, das klar macht.“ (Verse 1-2) Die Sure beginnt mit diesen drei einzelnen Buchstaben, um deutlich zu machen, dass der Koran aus Buchstaben wie diesen zusammengesetzt ist. Seine Verse sind von weit überlegener Qualität und von viel feinerer Bedeutung als das, was üblicherweise von Menschen verfasst wird: „Dies sind Verse des Buches, das klar macht.“ (Vers 2) Dieses Buch ist also nicht das Werk gewöhnlicher Menschen, denn niemand kann seinesgleichen hervorbringen. Es ist eine Offenbarung, die Gott Seinen Dienern überliefert und die Seine unvergleichliche Fähigkeit widerspiegelt, ebenso wie die Wahrheit, die dem Kern alles dessen innewohnt, was Gott erschafft, ob groß oder klein: „Wir werden dir einiges von der Geschichte Moses’ und des Pharaos berichten, in Wahrheit, für Menschen, die glauben.“ (Vers 3) Dieses Buch richtet sich also an die Gläubigen. Es soll sie formen und bilden, ihnen ihren Weg aufzeigen und ihnen den Plan zeigen, nach dem sie handeln sollen. Die Geschichten, die in dieser Sure erzählt werden, sind für jene Gläubigen bestimmt, denn sie sind diejenigen, die daraus Nutzen ziehen werden.
“Ţā. Sīn. Mīm. These are verses of the Book that makes things clear.” (Verses 1-2) The sūrah begins with these three separate letters to make clear that it is from letters like these that the Qur’ān is composed. Its verses are of a greatly superior quality and of much finer import than what is normally composed by people: “These are verses of the Book that makes things clear.” (Verse 2) Thus, this book is not the work of ordinary people; for no one can produce its like. It is revelation that God relates to His servants, reflecting His incomparable ability, and the truth that is at the heart of everything God makes, large or small: “We shall relate to you some of the story of Moses and Pharaoh, setting forth the truth for people who will believe.” (Verse 3) It is then to the believers that this book is addressed. It is meant to remould and cultivate them, pointing out their way for them and showing them the code to implement. The stories related in this sūrah are meant for those believers, because they are the ones who will benefit from them.
Diese unmittelbare Beziehung zu Gott vermittelt ein Gefühl der besonderen Fürsorge für die Gläubigen und lässt sie sich wertgeschätzt und bedeutsam fühlen. Wie könnten sie dies nicht erkennen, wenn es doch Gott, der Allmächtige, ist, der Sein Buch um ihretwillen auf Seinen Gesandten bezieht? Da sie Gläubige sind, besitzen sie die notwendigen Eigenschaften, um eine solch erhabene Fürsorge zu empfangen: „für Menschen, die glauben werden.“ (Vers 3)
This direct relation from God imparts an air of the special care taken of believers, making them feel worthy and important. How could they fail to realize this, when it is God Almighty that relates His book to His Messenger for their own sake. Being believers, they have the necessary qualities to receive such sublime care: “for people who will believe.” (Verse 3)
Die Sure erzählt dann die Geschichte von Mose und dem Pharao, von allem Anfang an, als Mose geboren wurde. Obwohl die Geschichte von Mose in vielen anderen Suren berichtet wird, wird sie nirgendwo sonst von ihrem allerersten Beginn an erzählt. Gerade dieser Anfang, der die schwierigen Umstände schildert, unter denen Mose geboren wurde – machtlos inmitten eines Volkes, das seit langem vom Pharao verfolgt und erniedrigt worden war –, bildet das Hauptthema der Sure. Sie zeigt, wie der göttliche Wille offen wirkt, ohne jedes erkennbare menschliche Mittel, und die Wurzel von Tyrannei und Ungerechtigkeit unmittelbar trifft. Damit gibt sie den Unterdrückten Halt und Stärke. Diese Vorstellung musste die kleine und schwache muslimische Minderheit in Makkah unbedingt vollständig begreifen. Ebenso wichtig war es, dass auch die mächtige Mehrheit sich dessen deutlich bewusst wurde.
The sūrah then relates the story of Moses and Pharaoh, right from its very first moment, when Moses was born. Although Moses’ story is related in many other sūrahs, it is never recounted from the very beginning anywhere else. It is this very beginning, describing the difficult circumstances in which Moses was born, powerless among a people who had long been persecuted and humiliated by Pharaoh, that serves as the main theme of the sūrah. It shows the hand of the divine will working openly, without any apparent human medium, striking directly at the root of tyranny and injustice. It thus gives support and empowerment to the oppressed. This is a concept that the small and weak Muslim minority in Makkah needed to fully understand. It was equally important that the powerful majority be made well aware of it too.
In den meisten Fällen beginnt die Geschichte von Mose, die in anderen Sūren häufig erzählt wird, mit seinem Empfang der Botschaft, schildert, wie starker Glaube der tyrannischen Macht standhält, und führt schließlich zum Triumph des Glaubens und zur Niederlage der Tyrannei. Doch dies ist nicht die Botschaft, die diese Sūra vermitteln will. Ihre Botschaft lautet: Wenn das Böse seinen Höhepunkt erreicht, trägt es den Keim seiner eigenen Vernichtung in sich, und wenn die Aggression entfesselt wird, bedarf es keiner Menschen, die gegen sie kämpfen und sie abwehren. Gott wird eingreifen, um den Machtlosen beizustehen, die unter ihren Händen leiden müssen. Er wird dann die Guten unter ihnen retten, sie erziehen und zu Führern der Menschheit und Erben der Erde machen.
In the majority of cases, Moses’ story, frequently related in other sūrahs, begins with him receiving his message, giving an account of how strong faith stands up to tyrannical power, and eventually leading to the triumph of faith and the defeat of tyranny. But this is not the message this sūrah intends to give. Its message is that when evil is at its zenith, it carries the cause of its own destruction, and when aggression is let loose, it does not need people to fight and repel it. God will intervene to support the powerless who are made to suffer at its hands. He will then save the good elements among them, educating them and making them leaders of mankind and the inheritors of the earth.
So ist der Zweck der Erzählung dieser Geschichte in dieser Sure. Deshalb beginnt sie mit dem Abschnitt, der diesen Aspekt hervorhebt. Jede Geschichte, die im Qur'an erzählt wird, wird auf die Weise erzählt, die dem Zweck der Sure, in der sie vorkommt, am besten dient. Sie ist ein Mittel, um Menschen zu belehren und Konzepte, Werte und Bedeutungen zu betonen. Daher ist sie so gestaltet, dass sie sich reibungslos in den Kontext einfügt, in dem sie vorkommt.
Such is the purpose of relating this story in this sūrah. Hence, it begins with the episode that highlights this aspect. Every story related in the Qur’ān is told in the way that best serves the purpose of the sūrah in which it occurs. It is a means to educate people and to emphasize concepts, values and meanings. Hence, it is made to fit smoothly with the context in which it occurs.
Die Episoden aus der Geschichte Moses, die hier erzählt werden, sind: seine Geburt unter außergewöhnlich schwierigen Umständen und wie Gott für ihn sorgte; seine Jugend sowie die Weisheit und das Wissen, die Gott ihm verlieh. Außerdem werden die Ereignisse behandelt: wie er einen Ägypter tötete, nachdem er von einem Plan erfahren hatte, ihn umzubringen, aus Ägypten floh, seine Heirat im Land Madyan und die Zeit, die er dort verbrachte. Dann geht es weiter mit seiner Berufung durch Gott und der Übergabe seiner Botschaft, der Auseinandersetzung mit dem Pharao und seinem Volk und wie sie sowohl Moses als auch Aaron zurückwiesen, und schließlich einem kurzen Hinweis auf das endgültige Ende des Pharaos.
The episodes of Moses’ story that are told here are those of his birth in exceptionally difficult circumstances and how God took care of him; his youth and the wisdom and knowledge God imparted to him. It also covers the events that occurred; how he killed an Egyptian, fled from Egypt after learning about a plot to kill him, his marriage in the land of Madyan and the time he spent there. It then moves on to his being called by God and given his message; the confrontation with Pharaoh and his people and how they rejected both Moses and Aaron, and finally a quick reference to Pharaoh’s ultimate end.
Die ersten beiden Episoden, die nur in dieser Sure erwähnt werden, werden ausführlich behandelt, weil sie die offene Herausforderung der aggressiven Tyrannei in den Vordergrund rücken. Wir sehen deutlich, wie Pharao trotz all seiner Vorsichtsmaßnahmen und Machenschaften völlig außerstande ist, dem Willen Gottes zu entgehen: „Doch es war Unser Wille … Pharao, Hāmān und ihre Heerscharen am Ende durch die Hände derer [d. h. der Unterdrückten] das erfahren zu lassen, wogegen sie sich zu schützen suchten.“ (Vers 6)
The first two episodes, which are mentioned only in this sūrah, are treated at length because they bring to the fore the open challenge to aggressive tyranny. We clearly see how Pharaoh is totally unable to evade God’s will despite all his precautions and manoeuvres: “But it was Our will... to let Pharaoh, Hāmān and their hosts experience at their [i.e. the oppressed] hands the very things against which they were taking precautions.” (Verse 6)
Der Koran erzählt Geschichten nach einer bestimmten Methode: Die Handlung wird in einer Reihe von Szenen dargestellt, zwischen denen einige Lücken bestehen, die unserer Vorstellungskraft überlassen bleiben. Tatsächlich entgeht dem Leser dabei nichts von den Ereignissen und Bildern, die zwischen den Szenen ausgelassen werden. Im Gegenteil, wir genießen die aktive Beteiligung unserer Vorstellungskraft. Die erste Episode wird in fünf Szenen geschildert, die zweite umfasst neun Szenen, gefolgt von vier Szenen in der dritten Episode. Zwischen je zwei Episoden gibt es eine größere oder kleinere Lücke, ebenso wie zwischen den Szenen, sodass sich der Vorhang senken und wieder heben kann.
Following the Qur’ānic method, the story is actually shown in a series of scenes with some gaps in between that are left to our imagination. In fact the reader does not miss anything of the events and images that are left out between scenes. On the contrary, we actually enjoy the active participation of our imagination. The first episode is recounted in five scenes, while the second takes up nine scenes, followed by four scenes in the third episode. In between each two episodes there is a wide or narrow gap, as is between scenes, allowing the curtains to drop and be lifted again.
Bevor die Ereignisse der Geschichte berichtet werden, zeichnet die Sure zunächst den Rahmen, vor dem sich das Ganze entfaltet, und teilt uns so den übergeordneten Zweck der Geschichte mit:
Before relating the events of the story, however, the sūrah sets the scene against which it all unfolds, thus telling us the story’s overall purpose:
Der Pharao überhob sich im Land und teilte dessen Volk in Kasten auf. Eine Gruppe von ihnen unterdrückte er, indem er ihre Söhne tötete und ihre Frauen am Leben ließ. Gewiss gehörte er zu denen, die Unheil stiften.
{Doch es war Unser Wille, denen Unsere Gunst zu erweisen, die im Land unterdrückt wurden, sie zu Anführern zu machen, sie zu Erben einzusetzen, sie fest auf der Erde zu etablieren und Pharao, Hāmān und ihre Heerscharen an ihren Händen genau das erfahren zu lassen, wogegen sie sich zu schützen suchten.} (Verse 4-6)
Pharaoh exalted himself in the land and divided its people into castes. One group of them he persecuted, slaying their sons and keeping their women alive. For certain, he was one who sows corruption. But it was Our will to bestow Our favour upon those who were oppressed in the land and to make them leaders, and to make them the ones to inherit [the land], and to establish them securely on earth, and to let Pharaoh, Hāmān and their hosts experience at their hands the very things against which they were taking precautions. (Verses 4-6)
So ist die Bühne bereitet, und die Hand, die die Ereignisse lenkt, wird gezeigt, zusammen mit dem Ziel, das erreicht werden soll. Dass gleich zu Beginn offengelegt wird, wem diese Hand gehört, ist beabsichtigt und passt zum Verlauf der Geschichte vom Anfang bis zum Ende.
Thus the stage is set, and the hand that controls events is shown, together with the goal to be achieved. Declaring to whom this hand belongs right at the outset is intentional and fits the drift of the story from beginning to end.
Wir wissen nicht mit Sicherheit, wer der Pharao war, unter dessen Herrschaft sich diese Ereignisse zutrugen. Die Festlegung bestimmter historischer Epochen ist in den Geschichten des Qur’ān nicht wichtig, da sie nichts zu ihren Lehren beitragen. Es genügt zu wissen, dass sich all dies lange nach der Zeit des Propheten Joseph ereignete. Joseph war es, der seinen Vater Jakob bzw. Israel und seine Brüder nach Ägypten holte, wo sie über mehrere Generationen lebten und so zu einer großen Gemeinschaft wurden.
We do not know for certain the identity of the Pharaoh in whose reign these events took place. Defining specific historical periods is not important in Qur’ānic stories, as these do not contribute anything to their morals. It is sufficient that we know that it all took place long after the Prophet Joseph’s time. It was Joseph who brought his father, Jacob or Israel, and his brothers to Egypt where they lived for several generations and, thus, becoming a large community.
Als der Pharao dieser Geschichte die Macht übernahm, schrieb er sich selbst übermäßige persönliche Macht zu und teilte die Bevölkerung Ägyptens in Kasten ein.
When the Pharaoh of this story took power, he attributed to himself too much personal power and divided the people of Egypt into castes.
Die Kinder Israels waren während seiner Herrschaft die am stärksten unterdrückte Gruppe, weil sie einer anderen Religion folgten als er und sein eigenes Volk. Sie glaubten an den Glauben, der von ihrem Stammvater Abraham und dessen Enkel Jakob verkündet worden war. Trotz all der Verfälschungen, die sich in ihren Glauben eingeschlichen hatten, bewahrten sie dennoch ihren grundlegenden Glauben an den einen Gott und wiesen die Ansprüche des Pharaos, eine Gottheit zu sein, zurück. Tatsächlich lehnten sie den pharaonischen Polytheismus insgesamt ab.
The Children of Israel were the most oppressed group during his reign, because they followed a religion different from the one he and his own people followed. They believed in the faith preached by their first grandfather, Abraham, and his grandson, Jacob. Despite all the distortions that had crept into their faith, they still retained their basic belief in the One God and denied Pharaoh’s claims to be a deity. Indeed, they rejected Pharaohnic polytheism altogether.
Der Tyrann empfand die Anwesenheit dieser Gemeinschaft als Bedrohung für seinen Thron, nicht zuletzt weil sie sich mit feindlichen Nachbarn verbünden könnte. Er konnte sie jedoch nicht vertreiben, da sie zahlenmäßig zu groß waren und sich auf Hunderttausende beliefen. Daher verfiel er auf einen teuflischen Plan, um der Gefahr zuvorzukommen, die er von einer Gemeinschaft erwartete, die ihn nicht als ihren Gott anerkannte. Sein Plan sah vor, sie mit den härtesten und gefährlichsten Arbeiten zu beschäftigen und so ihr Leiden sicherzustellen. Darüber hinaus tötete er ihre männlichen Neugeborenen, verschonte jedoch ihre weiblichen Nachkommen. Dadurch sollte erreicht werden, dass die Zahl ihrer Frauen weit größer war als die der Männer und sie so geschwächt würden. Historische Berichte deuten zudem darauf hin, dass er Geburtshelferinnen einsetzte, die ihm meldeten, welche Kinder bei den Israeliten geboren wurden, um auf diese Weise die Tötung aller Knaben zu ermöglichen, ohne Mitgefühl für ihr zartes Alter zu zeigen. Unter solchen Umständen wurde Moses geboren: „Pharao überhob sich im Land und teilte seine Bewohner in Gruppen. Eine Gruppe von ihnen unterdrückte er und tötete ihre Söhne, während er ihre Frauen am Leben ließ. Er war gewiss einer, der Unheil stiftet.“ (Vers 4)
The tyrant felt that the presence of this community represented a threat to his throne, not least because they could side with hostile neighbours. He could not, however, expel them because of their large numbers, amounting to hundreds of thousands. He, therefore, hit on a devilish plan to forestall the danger he anticipated from such a community that did not recognize him as their deity. His plan involved putting them to do the hardest and most dangerous of jobs, thereby ensuring their suffering. On top of all this, he slew their male children at birth, but spared their female offspring. This ensured that their women would be much larger in number than their men, and so weaken them. Historical reports also suggest that he appointed birth attendants to inform him of what children were born to the Israelites, in this way enabling the slaying of all the males, showing no compassion for their tender age. It was in such circumstances that Moses was born: “Pharaoh exalted himself in the land and divided its people into castes. One group of them he persecuted, slaying their sons and keeping their women alive. For certain, he was one who sows corruption.” (Verse 4)
Gott jedoch wollte und bestimmte etwas völlig anderes als das, was dieser Tyrann wollte. Despotische Herrscher werden oft von ihrer eigenen Macht und den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln getäuscht. Sie vergessen Gott, Seine Macht und Seine Planung und denken, dass sie wählen, was sie sowohl für sich selbst als auch für ihre Feinde wünschen. Sie glauben, dass nichts sie daran hindern kann, ihre eigene Agenda zu verwirklichen.
God, however, wanted and willed something totally different from what this tyrant wanted. Despotic rulers are often deceived by their own power and the means available to them. They forget God, His power and His planning, thinking that they choose what they wish both for themselves and for their enemies. They believe that nothing can stop them from fulfilling their own agenda.
Gott verkündet hier, was Er will, und fordert Pharao, Hāmān10 und deren Heerscharen heraus, indem Er ihnen sagt, dass alle Vorkehrungen, die sie treffen mögen, nichts nützen werden:
God declares here what He wishes and challenges Pharaoh, Hāmān10 and their hosts, telling them that whatever precautions they might take will be of no avail:
„Doch es war Unser Wille, denen Unsere Gunst zu erweisen, die im Land unterdrückt wurden, sie zu Anführern zu machen und sie zu denen zu machen, die (das Land) erben, und sie sicher auf der Erde zu festigen, und Pharao, Hāmān und ihre Heere das erfahren zu lassen, wovor sie sich durch ihre Vorkehrungen zu schützen suchten.“ (Verse 5-6) So will Gott den Unterdrückten einige Seiner Gaben schenken, die Er nicht näher bestimmt, und ihre Lage verändern, indem Er sie zu Anführern macht, nachdem sie der Führung anderer Menschen unterworfen waren. Er wollte ihnen auch das Heilige Land geben, sobald sie einen Grad an Glauben und Rechtschaffenheit erreicht hatten, der sie dessen würdig machte. Gottes Absicht war also, den Kindern Israels Macht und Sicherheit zu geben und zugleich die Pläne Pharaos zunichtezumachen.
“But it was Our will to bestow Our favour upon those who were oppressed in the land and to make them leaders, and to make them the ones to inherit [the land], and to establish them securely on earth, and to let Pharaoh, Hāmān and their hosts experience at their hands the very things against which they were taking precautions.” (Verses 5-6) Thus God wants to grant the oppressed some of His gifts, which He does not specify, and to change their situation making them leaders after they have been subjected to other people’s leadership. He also wanted to give them the Holy Land once they had attained a degree of faith and righteousness which made them worthy of it. God’s intent, then was to give the Children of Israel power and security, and at the same time foil Pharaoh’s plans.
So stellt die Sure sowohl die gegenwärtige als auch die künftige Lage deutlich dar. Sie tut dies vor ihrer Schilderung der Ereignisse, um die prahlerische Macht des Pharaos, die den menschlichen Empfindungen gewaltig erscheint, der unendlichen Macht Gottes gegenüberzustellen, der nichts standhalten kann.
Thus the sūrah paints a clear picture of both the existing situation and the future one. It does this prior to its recounting of events so as to place Pharaoh’s boasting power, which to human sensibilities appears enormous, face to face with God’s infinite power, against which nothing can stand.
Die Bühne ist somit bereitet, und das Interesse der Zuhörer ist so sehr gebündelt, dass sie nun begierig darauf sind zu erfahren, wie dieses Ziel erreicht werden kann. Dies verleiht der Geschichte Leben; es ist, als würde sie jetzt aufgeführt, statt vor Jahrhunderten geschehen zu sein. So ist die allgemeine Erzählmethode des Qur’ān.
The stage is thus set and the audience’s interest so focused that they are now eager to know how this objective can be achieved. This adds life to the story; it is as though it is being acted out now, rather than centuries ago. Such is the general Qur’ānic method of storytelling.