Saba (Sheba), Vers 28–42 (Fruchtlose Auseinandersetzung)
Saba Sheba ( Futile Argument) 28-42
Wir haben dich zu allen Menschen gesandt, damit du ihnen frohe Botschaft bringst und sie warnst; doch die meisten Menschen begreifen es nicht. (28)
We have sent you to all mankind so that you bring them good news and give them warning; but most people do not understand. (28)
„Sie fragen: „Wann soll dieses Versprechen erfüllt werden, wenn ihr die Wahrheit sagt?“ (29)
They ask: When is this promise to be fulfilled, if what you say be true?’ (29)
Sag: „Euch ist ein Tag bestimmt, den ihr weder um eine Stunde hinausschieben noch vorverlegen könnt."
Say: ‘There has been appointed for you a day which you can neither delay nor advance by a single moment.’ (30)
Die Ungläubigen sagen: „Wir werden niemals an diesen Qur'an glauben, noch an die früheren Offenbarungen.“ Wenn du nur sehen könntest, wie die Frevler vor ihren Herrn gestellt werden und einander Vorwürfe machen! Diejenigen, die auf Erden schwach waren, werden zu denen, die sich für mächtig hielten, sagen: „Wäre es nicht um euretwillen gewesen, wir wären gewiss Gläubige gewesen.“ (31)
The unbelievers say: ‘We will never believe in this Qur’ān, nor in any earlier revelations.’ If only you could see how the wrongdoers shall be made to stand before their Lord, hurling reproaches at one another. Those of them who were weak on earth will say to those who had deemed themselves mighty: ‘Had it not been for you, we would certainly have been believers.’ (31)
Diejenigen, die sich für mächtig hielten, werden zu denen, die schwach waren, sagen: „Waren wir es, die euch davon abgehalten haben, der Rechtleitung zu folgen, nachdem sie euch zuteilgeworden war? Keineswegs! Ihr selbst wart die Schuldigen."
The ones who deemed themselves mighty will say to those who were weak: ‘Was it we who prevented you from following right guidance after it had been given you? Certainly not! It was you who were guilty.’ (32)
Diejenigen, die schwach waren, werden zu denen, die sich für mächtig hielten, sagen: „Keineswegs! Vielmehr war es euer Ränkespiel bei Nacht und bei Tag, das uns befahl, nicht an Gott zu glauben und Ihm Gleichgestellte zur Seite zu stellen.“ Und wenn sie die Strafe sehen, die ihnen bevorsteht, werden sie alle tiefe und uneingeschränkte Reue empfinden. Wir werden den Ungläubigen Ketten um den Hals legen. Werden sie etwa für etwas anderes vergolten, als was sie getan haben? (33)
Those who were weak will reply to those who deemed themselves mighty: ‘Not so! It was your scheming, night and day, ordering us to disbelieve in God and to set up equals to Him.’ When they see the punishment awaiting them, they will all harbour utter and unmitigated remorse. We shall put chains round the necks of the unbelievers. Are they to be requited for anything other than what they did? (33)
Immer dann, wenn Wir einen Warner zu einer Gemeinschaft gesandt haben, sagten ihre Wohlhabenden: „Wir glauben nicht an die Botschaft, mit der ihr gesandt worden seid.“ (34)
Whenever We sent a warner to any community, those of them who lived in luxury said: ‘We do not believe in the message with which you have been sent.’ (34)
Sie sagen auch: „Wir sind reicher als ihr an Vermögen und haben mehr Kinder. Wir werden gewiss nicht bestraft werden.“ (35)
They also say: ‘Richer than you are we in wealth, and we have more children. We certainly are not going to be made to suffer.’ (35)
Sprich: „Mein Herr gibt reichlich, wem Er will, oder bemisst es knapp; doch die meisten Menschen wissen es nicht.“ (36)
Say: ‘My Lord gives in abundance, or gives in scant measure, to whomever He wills; but most people do not understand.’ (36)
Weder euer Reichtum noch eure Kinder können euch Uns näherbringen; nur wer glaubt und Rechtes tut [kommt Uns nahe]. Für diese gibt es den vielfachen Lohn für alles, was sie getan haben. Sie werden sicher wohnen in den Palästen des Paradieses; (37)
It is neither your riches nor your children that can bring you nearer to Us: only he who believes and does what is right [comes near to Us]. To these multiple reward will be given for all that they have done. They will dwell in safety in the mansions of paradise; (37)
Diejenigen dagegen, die sich bemühen, Unsere Zeichen zu vereiteln und ihren Zweck zu untergraben, werden der Pein überantwortet werden. (38)
whereas all who strive against Our revelations, seeking to defeat their purpose, shall be given over to suffering. (38)
Sag: „Mein Herr gewährt reichlich, oder Er bemisst es knapp, wem Er will von Seinen Dienern; und was immer ihr für Seine Sache gebt, wird Er euch ersetzen, denn Er ist der Beste der Versorger.“ (39)
Say: ‘My Lord gives in abundance, or gives in scant measure, to whomever He wills of His servants; whatever you give for His sake He will replace it for you, for He is the best of providers.’ (39)
An dem Tag, an dem Er sie alle versammelt, wird Er zu den Engeln sagen: „Waren es etwa ihr, die diese Leute angebetet haben?“ (40)
On the day He gathers them all together, He will say to the angels: ‘Was it you that these people worshipped?’ (40)
„Sie werden antworten: ‚Preis sei Dir in Deiner Herrlichkeit! Du allein bist unser Beschützer, nicht sie. Vielmehr verehrten sie die Dschinn, und die meisten von ihnen glaubten an sie.‘ (41)"
They will answer: ‘Limitless are You in Your glory! You alone are our patron, not they. In fact they worshipped the jinn and most of them believed in them.’ (41)
Heute hat keiner von euch die Macht, einem anderen zu nützen oder zu schaden. Wir werden zu den Frevlern sagen:
Today none of you has any power to benefit or harm another. We will say to the wrongdoers:
„Kostet nun die Strafe des Feuers, die ihr beharrlich geleugnet habt.“ (42)
‘Taste now the suffering through fire which you persistently denied.’ (42)
Übersicht
Overview
Dieser Abschnitt behandelt die Haltung der Ungläubigen gegenüber der Botschaft des Propheten Muhammad ﷺ. Tatsächlich spiegelt ihre Haltung die der Wohlhabenden gegenüber jeder göttlichen Botschaft wider.
This passage tackles the unbelievers’ attitude of the Prophet Muĥammad’s message. Indeed their attitude echoes that of the affluent to every divine message.
Solche Menschen sind normalerweise von ihrem Reichtum und ihren Nachkommen verblendet. Da sie einen Großteil dessen besitzen, was dieses Leben zu bieten hat, meinen sie, dies zeige, dass sie von Gott begünstigt seien, und solche Gunstbezeugungen würden sicherstellen, dass sie im Jenseits nicht bestraft werden. Deshalb zeigt ihnen die Sure ihre Lage im kommenden Leben, als geschähe es jetzt, direkt vor ihren Augen. Dies geschieht, damit sie erkennen, ob irgendetwas von dem, was sie besitzen, ihnen am Tag des Gerichts nützen oder sie schützen kann. Diese Szenen zeigen deutlich, dass weder die Engel noch die Dschinn, die sie in diesem Leben verehrt und um Hilfe angerufen haben, ihnen im kommenden Leben auch nur das Geringste geben können. Während die Argumentation voranschreitet, erklärt die Sure, was nach Gottes Maßstab tatsächlich Gewicht hat. So werden die falschen Werte, die sie in dieser Welt haben, als das erkannt, was sie sind. Es wird deutlich, dass die Gewährung von Reichtum in Fülle oder anderweitig im gegenwärtigen Leben vom Willen Gottes abhängt. Sie darf nicht als Beweis für die Stellung irgendeines Menschen bei Ihm gewertet werden. Das alles ist ein Mittel, die Menschen zu prüfen.
Such people are normally deluded by their riches and their offspring, and the fact that they command much of what this life can offer, thinking that this indicates they are favoured by God, and that such favours will ensure they do not suffer punishment in the hereafter. Therefore, the sūrah shows them their situation in the life to come, as though it is happening now before their very eyes. This so that they will know whether anything of what they have can benefit or protect them on the Day of Judgement. These scenes show clearly that neither the angels nor the jinn they worshipped in this life, and from whom they sought help, can give them anything whatsoever in the life to come. As the argument progresses the sūrah explains what carries real weight in God’s measure. Thus the false values they have in this world are seen for what they are. It becomes clear that granting wealth in abundance or otherwise in this present life depends on God’s will. It should not be taken as evidence of anyone’s position with Him. It is all a means of testing people.
Die Verantwortung des Propheten ﷺ
The Prophet’s Responsibility
„Und Wir haben dich zu allen Menschen gesandt, um ihnen frohe Botschaft zu bringen und sie zu warnen; doch die meisten Menschen wissen es nicht. Und sie fragen: ‚Wann wird dieses Versprechen eintreffen, wenn ihr wahrhaftig seid?‘ Sprich: ‚Euch ist ein Tag bestimmt, den ihr weder um eine einzige Stunde verzögern noch vorverlegen könnt.‘“ (Verse 28–30)
We have sent you to all mankind so that you bring them good news and give them warning; but most people do not understand. They ask: ‘When is this promise to be fulfilled, if what you say be true?’ Say: ‘There has been appointed for you a day which you can neither delay nor advance by a single moment.’ (Verses 28-30)
Dies verdeutlicht, was im vorherigen Abschnitt über die Verantwortlichkeit jedes Einzelnen vor Gott dargelegt wurde, und dass die Aufgabe der Verkünder der Wahrheit nicht darüber hinausgeht, Gottes Botschaft zu überbringen und sie der übrigen Menschheit klar darzulegen. Der vorliegende Abschnitt beginnt damit, den Auftrag zu erläutern, der dem Propheten ﷺ übertragen wurde. Es ist offensichtlich, dass sie sich über dessen Wesen nicht im Klaren sind. Deshalb versuchen sie, das zu beschleunigen, womit er ihnen droht oder was er ihnen verspricht. Es wird deutlich gemacht, dass dies zu der Zeit geschieht, die Gott dafür bestimmt hat und die außer Ihm niemandem bekannt ist: „Wir haben dich zu allen Menschen gesandt, damit du ihnen frohe Botschaft bringst und sie warnst.“ (Vers 28) Dies ist der Auftrag der Botschaft, die an die gesamte Menschheit gerichtet ist: frohe Botschaft zu bringen und zu warnen.
This clarifies what was stated in the previous passage about each individual’s accountability to God, and that the role of the advocates of truth does not go beyond delivering God’s message and presenting it clearly before the rest of mankind. The current passage starts with explaining the mission assigned to the Prophet. It is clear that they are unaware of its nature. Hence they try to hasten what he promises or threatens them with. It makes clear that this comes at the time God has determined for it, which is unknown to anyone other than Him: “We have sent you to all mankind so that you bring them good news and give them warning.” (Verse 28) Such is the remit of the message addressed to all mankind: to bring good news and to give warning.
Wenn dies geschehen ist, ist die Aufgabe des Gesandten beendet. Was die Erfüllung von Verheißung und Warnung betrifft, so liegt all dies allein bei Gott, der darüber entscheidet: „Doch die meisten Menschen verstehen es nicht.“ (Vers 28)
When this is done, the messenger’s role has ended. As for the fulfilment of promise and warning, this is all left to God to determine: “but most people do not understand.” (Verse 28)
Bis zum Äußersten standhaft
Stubborn To The Hilt
Der folgende Vers spricht von einer entschlossenen Haltung, jede göttliche Rechtleitung zurückzuweisen:
The next verse speaks about a determined attitude to reject all divine guidance:
„Die Ungläubigen sagen: Wir werden niemals an diesen Qur’ān glauben, noch an irgendeine der früheren Offenbarungen.“ (Vers 31) Damit machen sie unmissverständlich deutlich, dass sie weder an den Qur’ān noch an irgendein göttliches Buch vor dem Qur’ān glauben werden, obwohl dieses doch gerade dessen Wahrheit bestätigt. Sie sind auch nicht bereit, zu irgendeiner Zeit in der Zukunft an irgendetwas davon zu glauben. Sie sind fest entschlossen, nicht zu glauben, und verweigern bewusst selbst jede Erwägung dessen, was zum Glauben hinführen könnte. Ihre Haltung ist also durchdacht und wohlüberlegt. Deshalb führt die Sure ihnen vor Augen, was ihnen am Tag des Gerichts infolge ihrer starrsinnigen Ablehnung widerfahren wird:
“The unbelievers say: We will never believe in this Qur’ān, nor in any earlier revelations.” (Verse 31) They make it clear that they will never believe, neither in the Qur’ān nor in any divine book that preceded the Qur’ān, which in fact confirms its truth. They are not prepared to believe in any of this at any time in the future either. They are determined to disbelieve, deliberately refusing even to consider anything that points to faith. It is all, then, a well considered stance. Therefore, the sūrah puts before their eyes what happens to them on the Day of Judgement as a result of their stubborn rejection:
Wenn du nur sehen könntest, wie die Frevler vor ihren Herrn gestellt werden, während sie einander Vorwürfe machen. Diejenigen, die auf Erden schwach waren, werden zu denen, die sich für groß hielten, sagen: „Wären nicht ihr gewesen, wir wären gewiss Gläubige gewesen.“ Die, die sich für groß hielten, werden zu den Schwachen sagen: „Haben wir euch etwa davon abgehalten, der Rechtleitung zu folgen, nachdem sie euch zuteilgeworden war? Keineswegs! Ihr selbst wart Schuldige.“ Die Schwachen werden denen, die sich für groß hielten, antworten: „Nein, vielmehr war es euer Ränkespiel bei Nacht und bei Tag, das uns befahl, nicht an Gott zu glauben und Ihm Gleichgestellte zur Seite zu stellen.“ Wenn sie die Strafe sehen, die ihnen bevorsteht, werden sie alle tiefe und unverhohlene Reue empfinden. Wir werden den Ungläubigen Ketten um den Hals legen. Werden sie für etwas anderes vergolten als für das, was sie getan haben? (Verse 31-33)
If only you could see how the wrongdoers shall be made to stand before their Lord, hurling reproaches at one another. Those of them who were weak on earth will say to those who had deemed themselves mighty: Had it not been for you, we would certainly have been believers.’ The ones who deemed themselves mighty will say to those who were weak: ‘Was it we who prevented you from following right guidance after it had been given you? Certainly not! It was you who were guilty.’ Those who were weak will reply to those who deemed themselves mighty: Not so! It was your scheming, night and day, ordering us to disbelieve in God and to set up equals to Him.’ When they see the punishment awaiting them, they will all harbour utter and unmitigated remorse. We shall put chains round the necks of the unbelievers. Are they to be requited for anything other than what they did? (Verses 31-33)
Eine immer wiederkehrende Geschichte
An Ever Repeated Story
Die wohlhabenden Qurayschiten verhielten sich genau so wie andere Begüterte, wenn sie eine göttliche Botschaft empfingen: „Wann immer Wir in eine Stadt einen Warner sandten, sagten ihre Wohlhabenden: ‚Wir glauben nicht an das, womit ihr gesandt worden seid.‘“ (Vers 34) So wiederholt sich dieselbe Geschichte immer wieder durch die Generationen hindurch. Ein luxuriöses Leben verhärtet die Herzen, stumpft die Empfindsamkeit ab und verdirbt die Natur, sodass sie die Hinweise, die die göttliche Rechtleitung bietet, nicht mehr wahrnimmt. Es verleitet die Menschen so zu Hochmut, Finsternis und Falschheit.
The wealthy Qurayshi people behaved in exactly the same way as others of affluence when they received a divine message: “Whenever We sent a warner to any community, those of them who lived in luxury said: ‘We do not believe in the message with which you have been sent.’“ (Verse 34) Thus, it is the same story repeated again and again throughout the generations. Luxurious life hardens hearts, blunts sensitivity, and corrupts nature so that it no longer sees the pointers divine guidance provides. It thus lures people into arrogance, darkness and falsehood.
Menschen, die in Luxus leben, werden häufig von falschen Werten und vergänglichem Wohlstand getäuscht. Sie lassen sich von der Macht und dem Reichtum, den sie genießen, blenden und glauben, dass dieser sie vor der Strafe Gottes bewahren werde oder dass er ein Zeichen dafür sei, dass Gott mit ihnen zufrieden ist, oder dass sie in ihrer Stellung über der Rechenschaft für ihre Taten stehen: „Und sie sagen: Wir haben mehr Reichtum und mehr Kinder als ihr, und wir werden gewiss nicht bestraft werden.“ (Vers 35)
People who live in luxury are often deceived by false values and transient affluence. They are deluded by the power and wealth they enjoy, thinking that it will spare them God’s punishment or that it is evidence of God’s being pleased with them, or that in their position they are above accountability for their deeds: “They also say: Richer than you are we in wealth, and we have more children. We certainly are not going to be made to suffer.” (Verse 35)
Der Koran stellt ihnen den Maßstab der Werte vor Augen, den Gott will. Er erklärt ihnen, dass es kein Zeichen dafür ist, ob Gott jemandem Versorgung in Fülle gewährt oder sie ihm knapp bemisst, ob Gott mit einem Menschen zufrieden oder unzufrieden ist. Es hat nichts mit dem richtigen Maßstab der Werte zu tun; es verhindert weder Strafe noch führt es zu ihr. Es ist völlig getrennt von der Frage der Verantwortlichkeit, der Abrechnung, der Vergeltung und dem Wohlgefallen Gottes. Es unterliegt einer ganz anderen göttlichen Ordnung: „Sprich: Mein Herr gibt reichlich, wem Er will, und bemisst knapp; aber die meisten Menschen wissen es nicht.“ (Vers 36)
The Qur’ān puts in front of them the standard of values God wants. It explains to them that whether God grants provisions in plenty or makes them scanty is no indication of God’s being pleased or displeased with a person. It has nothing to do with the correct standard of values; it neither prevents punishment nor induces it. It is totally separate from the question of accountability, reckoning, requital and God’s pleasure. It is subject to a totally different divine rule: “Say: My Lord gives in abundance, or gives in scant measure, to whomever He wills; but most people do not understand.” (Verse 36)
Wer profitiert von wem
Who Benefits Whom
Die Passage endet mit einer Szene vom Tag des Gerichts, in der wir sehen, wie sie versammelt werden, und Gott sie mit den Engeln konfrontiert, die sie anstelle von Ihm angebetet haben. Sie endet damit, dass sie die Qual erleiden, die sie zu beschleunigen pflegten, wie es die Sure bereits erwähnt hat:
The passage concludes with a scene from the Day of Judgement, where we see them gathered, and God confronts them with the angels they used to worship instead of Him. It ends with them suffering the torment they used to hasten, as the sūrah has already mentioned:
Am Tag, an dem Er sie alle versammeln wird, wird Er zu den Engeln sagen: „Waren es etwa ihr, die diese Leute verehrten?“ Sie werden antworten: „Preis sei Dir! Du allein bist unser Beschützer, nicht sie. Vielmehr verehrten sie die Dschinn, und die meisten von ihnen glaubten an sie.“ Heute vermag keiner von euch dem anderen Nutzen oder Schaden zu bringen. Wir werden zu den Frevlern sagen: „Kostet nun die Strafe des Feuers, das ihr beharrlich geleugnet habt!“ (Verse 40–42)
On the day He gathers them all together, He will say to the angels: ‘Was it you that these people worshipped?’ They will answer: Limitless are You in Your glory! You alone are our patron, not they. In fact they worshipped the jinn and most of them believed in them.’ Today none of you has any power to benefit or harm another. We will say to the wrongdoers: ‘Taste now the suffering through fire which you persistently denied.’ (Verses 40-42)
Dies sind die Engel, die sie zu verehren pflegten oder von denen sie hofften, sie würden bei Gott für sie fürbitten. Sie werden ihnen gegenübergestellt, doch die Engel preisen Gott und erklären, dass Er erhaben ist über alles, was diese Menschen Ihm andichten. Sie distanzieren sich von einer solchen falschen Verehrung, als hätte sie nie stattgefunden. Sie stehen tatsächlich im Dienst Satans: Entweder verehren sie ihn und bitten ihn um Hilfe, oder sie gehorchen ihm, indem sie Gott Teilhaber zur Seite stellen. Tatsächlich haben sie, wenn sie Engel verehrten, in Wahrheit Satan verehrt. Gewiss wurde auch die Verehrung der Dschinn von einigen Arabern praktiziert.
These are the angels they used to worship, or hope would intercede for them with God: they are brought face to face with them, but the angels glorify God, stating that He is exalted above all that these people allege. They disassociate themselves from such false worship, as though it had not taken place. They are indeed in Satan’s service, either worshipping him and appealing to him for help, or obeying him by associating partners with God. In fact, when they worshipped angels, they were actually worshipping Satan. Indeed worship of the jinn was practised by some Arabs.