Al-Jumu'ah (Die Versammlung) 1-11
Al-Jumuah (The Congregation) 1-11
Im Namen Gottes, des Herrn der Gnade, des Allbarmherzigen. Alles, was in den Himmeln und alles, was auf der Erde ist, preist die grenzenlose Herrlichkeit Gottes, des Souveräns, des Heiligen, des Allmächtigen, des Weisen.
In the Name of God, the Lord of Grace, the Ever Merciful All that is in the heavens and all that is on earth extol the limitless glory of God, the Sovereign, the Holy, the Almighty, the Wise.
(1)
(1)
Er ist es, Der unter den Ummi-Leuten einen Gesandten aus ihrer Mitte entsandt hat, der ihnen Seine Verse verliest, sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt, obwohl sie zuvor gewiss in offenkundigem Irrtum waren. (2)
It is He who has sent to the unlettered people a Messenger from among themselves to declare to them His revelations, to purify them and to instruct them in the Book and in wisdom, yet before that they were indeed in manifest error, (2)
an denen und an andere, die sich ihnen noch nicht angeschlossen haben. Er ist wahrlich der Allmächtige, der Allweise. (3)
to them and to others yet to join them. He is indeed the Almighty, the Wise. (3)
So ist Gottes Gnade: Er gewährt sie, wem Er will. Gott ist der Herr großer Gnade. (4)
Such is Gods favour: He grants it to whom He will. God is One who bestows great favours. (4)
Diejenigen, denen die Last aufgebürdet wurde, die Tora zu befolgen, und die sie dann nicht getragen haben, gleichen einem Esel, der eine Last von Büchern trägt. Schlimm ist das Beispiel jener, die die Zeichen Gottes leugnen. Gott leitet die Frevler nicht recht. (5)
Those who were entrusted with the burden of implementing the Torah but then failed to do so are like an ass that carries a load of books. Wretched is the example of those who deny Gods revelations. God does not guide the wrongdoers. (5)
Sag: „Ihr, die ihr dem jüdischen Glauben folgt! Wenn ihr wirklich behauptet, dass ihr von allen Menschen Gottes Freunde seid, dann wünscht euch den Tod, wenn eure Behauptung wahr ist.“ (6)
Say: ‘You who follow the Jewish faith! If you truly claim that out of all people you are Gods friends, then wish for death, if your claim is true.’ (6)
Doch sie werden es niemals begehren wegen dessen, was ihre Hände in diesem Leben vollbracht haben. Und Gott weiß wohl um die Frevler. (7)
But they will never wish for it because of what their hands have wrought in this life. God is well aware of the wrongdoers. (7)
Sprich: „Der Tod, vor dem ihr zu fliehen versucht, wird euch gewiss ereilen. Danach werdet ihr zu Dem zurückgebracht, Der das Verborgene und das Sichtbare kennt. Dann wird Er euch über alles informieren, was ihr getan habt.“ (8)
Say: ‘The death from which you are trying to run away will certainly overtake you. You will then be returned to the One who knows the imperceptible and that which can be witnessed. He will then tell you all that you have done.’ (8)
Gläubige! Wenn am Freitag zum Gebet gerufen wird, eilt zum Gedenken Allahs und lasst den Handel ruhen. Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet. (9)
Believers! When the call to prayer is made on Friday, go straightaway to the prayer and leave off your trading. This is best for you, if you but knew it. (9)
Wenn das Gebet beendet ist, so verteilt euch auf der Erde und suchet Gottes Huld. Und gedenket Gottes häufig, auf dass ihr erfolgreich seid. (10)
When the prayer is finished, disperse in the land and seek God’s bounty. Remember God often so that you may be successful. (10)
Doch sobald sie Handel oder Zerstreuung erblicken, eilen sie dorthin und lassen dich stehen. Sprich: „Was bei Gott ist, ist weit besser als jede Zerstreuung und jeder Handel. Gott ist der beste Versorger.“ (11)
Yet when people see some trade or entertainment, they head off towards it, leaving you standing there. Say: ‘That which is with God is far better than any entertainment or trade. God is the best of providers? (11)
Eine universelle Preisung
A Universal Glorification
Alles, was in den Himmeln und alles, was auf der Erde ist, preist die grenzenlose Herrlichkeit Gottes, des Herrschers, des Heiligen, des Mächtigen, des Weisen. (Vers 1)
All that is in the heavens and all that is on earth extol the limitless glory of God, the Sovereign, the Holy, the Almighty, the Wise. (Verse 1)
Die Sure beginnt mit einer Feststellung, die bestätigt, dass alles in den Himmeln und auf der Erde die Herrlichkeit Gottes preist, und fügt eine Reihe Seiner Eigenschaften hinzu, die in subtiler Weise mit dem Thema der Sure zusammenhängen. Die Sure trägt den Namen al-Dschumu'a, was Freitag bedeutet, und sie gibt Anweisungen zum besonderen Gemeinschaftsgebet an diesem Tag und legt fest, dass dessen Zeit der Gedenkung Gottes gewidmet sein soll. Alle Ablenkungen und Geschäfte sollen zugunsten des Strebens nach dem aufgegeben werden, was bei Gott ist, denn es ist besser als alles andere. Daher erwähnt die Sure die Eigenschaft Gottes als der Herrscher (al-Malik), dem alles gehört. Dies ist für den Handel relevant, da jeder Handel normalerweise nach Gewinn strebt. Die Sure stellt außerdem fest, dass Gott der Heilige (al-Quddus) ist, Er, der von allen Geschöpfen im Universum verehrt und gepriesen wird. Diese Eigenschaft Gottes steht im Gegensatz zur Unterhaltung, die die Menschen suchen und die sie von Seiner Gedenkung ablenkt. Dieser einleitende Vers erwähnt zudem, dass Gott der Allmächtige (al-'Aziz) ist, was für die Einladung an die Juden zum gegenseitigen Gebet relevant ist, und ebenso für den Tod, der allen Menschen bestimmt ist.
The surah starts with a statement confirming the fact that everything in the heavens and earth extols God’s glory, adding a number of His attributes that have a subtle bearing on the theme of the surah. The surah is given the name alfumuah, meaning Friday, and it gives instructions about the special congregational prayer on that day, identifying that its time should be dedicated to remembrance of God. All distractions and business should be abandoned in pursuit of what is with God, which is better than everything else. Hence, the surah mentions God’s attribute, the Sovereign, who owns everything. This is relevant to business, since all trade normally seeks profit. The surah also states that God is Holy; He who is revered and glorified by all creatures in the universe. This attribute of God’s contrasts with the entertainment mortals seek, distracting them from His remembrance. This opening verse also mentions that God is Almighty, which is relevant to the invitation made to the Jews for mutual prayer, and also to the death that is bound to happen to all.
Der letzte der Attribute Gottes, der in dieser Einleitung genannt wird, ist Seine Weisheit.
The last of God’s attributes mentioned in this opening is His wisdom.
Die Vorgaben des Gesandten
The Messenger’s Terms Of Reference
Nachdem die Sure mit dieser erhabenen Verherrlichung der grenzenlosen Herrlichkeit Gottes begonnen hat, kommt sie unmittelbar zu ihrem Hauptthema:
Having started with this sublime glorification of God’s limitless glory, the surah goes straight to its main theme:
Er ist es, Der unter den Unlesern einen Gesandten aus ihrer Mitte entsandt hat, um ihnen Seine Zeichen zu verlesen, sie zu läutern und sie das Buch und die Weisheit zu lehren, obwohl sie zuvor gewiss in offenkundigem Irrtum waren. Und (Er hat ihn gesandt) auch zu anderen unter ihnen, die noch nicht zu ihnen gestoßen sind. Er ist der Allmächtige, der Weise. (Verse 2-3)
It is He who has sent to the unlettered people a Messenger from among themselves to declare to them His revelations, to purify them and to instruct them in the Book and in wisdom, yet before that they were indeed in manifest error, to them and to others yet to join them. He is indeed the Almighty, the Wise. (Verses 2-3)
Es heißt, die Araber seien „ummiyyun“, also „Unlesekundige“, genannt worden, weil die große Mehrheit von ihnen weder lesen noch schreiben konnte. Überliefert ist, dass der Prophet ﷺ einmal erklärte, wie viele Tage ein Monat hat, indem er seine beiden Hände zusammenlegte, dreimal mit seinen zehn Fingern deutete und sagte: „Wir sind eine unlesekundige Gemeinschaft: Wir rechnen nicht und schreiben nicht.“ Man sagt auch, dass ein Mensch, der nicht schreibt, „ummi“ genannt wird, das heißt, er ist so, wie ihn seine Mutter, die „umm“, zur Welt gebracht hat.
It is said that the Arabs were called ummiyyun, or unlettered’, because the great majority of them could neither read nor write. It is reported that the Prophet once defined how many days there are in a month, joining his two hands and pointing with his ten fingers three times, and saying: “We are an unlettered community: we neither reckon figures nor write.” It is also said that a person who does not write is called ummi, meaning he is the same as when his mother, or umm, gave birth to him.
Schreiben ist etwas, das man erst lernt, wenn ein Kind aufwächst.
Writing is something that is only learnt when a child grows up.
Alternativ könnten die Araber als Goyim bezeichnet worden sein, eine hebräische Form, mit der die Juden alle Nichtjuden benannten, was so viel wie Heiden bedeutet. So wird das Wort ummiyyun zu einer Form von umamiyyun, was „zu anderen Gemeinschaften oder Völkern gehörend“ bedeutet. Auf diese Weise hätten sie sich selbst als das auserwählte Volk Gottes verstanden, während alle übrigen Menschen Heiden seien. Vielleicht liegt diese Deutung dem Thema der Sure näher.
1. Adil Salahi, Muhammad: Man and Prophet, The Islamic Foundation, Leicestershire, 2002, S. 129.
1. Adil Salahi, Muhammad: Man and Prophet, The Islamic Foundation, Leicestershire, 2002, p. 129.
Vertrauenswürdig
Worthy Of Trust
Trotz all ihrer negativen Eigenschaften in der vorislamischen Zeit wusste Gott, dass die Araber diejenigen sein würden, denen der neue Glaube anvertraut werden sollte, und dass sie ihrem Auftrag treu sein würden. Er kannte auch ihr großes Potenzial, sobald sie auf den rechten Weg gebracht wären. Sie konnten all dieses Potenzial für ihren neuen Glauben einsetzen, während die Israeliten es nicht mehr besaßen. Diese hatten lange Zeit in Ägypten unter der Herrschaft der Pharaonen Demütigung erlitten. Infolgedessen zeigten sie viele Formen von Abweichung und Verbitterung. Tatsächlich waren sie nicht in der Lage, sich von diesen negativen Auswirkungen zu befreien, weder zu Lebzeiten Moses’ noch später. Daher zogen sie Gottes Zorn auf sich und verdienten es, aus Seiner Gnade verstoßen zu werden. Deshalb entzog Er ihnen das Vertrauen Seines Glaubens für den Rest der menschlichen Geschichte.
Despite all their negative qualities during their pre-Islamic days, God knew that the Arabs were the ones to be entrusted with the new faith and that they would be true to their trust. He was also aware of their great potential once they were put on the right way. They could use all this potential for their new faith, whereas the Israelites no longer had it. The latter had endured humiliation for a long time in Egypt under Pharaonic rule. As a result they portrayed many aspects of deviation and ill feeling. Indeed, they were unable to rid themselves of these negative effects, whether during Moses’ lifetime, or later. Hence, they incurred God’s anger and deserved to be expelled from His grace. He, therefore, removed the trust of His faith from them for the rest of human life.
In Seiner vollkommenen und absoluten Erkenntnis wusste Gott, dass die Arabische Halbinsel die beste Wiege für Seinen neuen Glauben war. Dieser Glaube zielte darauf ab, die ganze Welt von den irrigen Wegen der Unwissenheit zu befreien und sie von der Dekadenz zu reinigen, die sich tief in die großen Zivilisationen eingefressen und sie ausgehöhlt hatte. Damals war der Zustand der Welt sehr niedrig, wie es der europäische Schriftsteller J.H. Denison beschreibt:
In His perfect and absolute knowledge, God knew that the Arabian Peninsula was the best cradle for His new faith. This was a faith that aimed to liberate the whole world from the erroneous ways of ignorance and rid it of the decadence that had eaten deep into the great civilizations, leaving them hollow. At that time, the state of the world was very low, as described by J.H. Denison, a European writer:
Im fünften und sechsten Jahrhundert stand die zivilisierte Welt am Rande des Chaos. Die alten emotionalen Kulturen, die die Zivilisation möglich gemacht hatten, indem sie den Menschen ein Gefühl der Einheit und der Ehrfurcht vor ihren Herrschern gaben, waren zusammengebrochen, und nichts war gefunden worden, das ihren Platz angemessen hätte einnehmen können...
2. Denison, J.H., Emotion as the Basis of Civilization, New York und London, 1928, S. 265-269.
2. Denison, J.H., Emotion as the Basis of Civilization, New York and London, 1928, pp. 265-269.
- Diese Passage läuft im arabischen Text als ein durchgehender Absatz. Offenbar stützte sich der Autor auf einen zitierten Text aus einem Buch eines indischen Autors, der ins Arabische übersetzt worden war.
- This quotation runs in the Arabic text as one continuous paragraph. Apparendy, the author relied on a quoted text in a book by an Indian author which was translated into Arabic.
Es kann sein, dass das ursprüngliche Zitat gekürzt war, und es kann sein, dass es bei der Übersetzung an manchen Stellen zu einer gewissen Verschiebung der Betonung kam. Der kursiv gesetzte Satz fehlt im arabischen Text, doch wurde es für notwendig erachtet, ihn hier aufzunehmen, um den Gedankengang des Autors nicht zu beeinträchtigen. – Anmerkung der Herausgeber.
It may be that the original quotation was an abridged one, and it may be that when it was translated, some variation of emphasis occurred in places. The italicized sentence is omitted in the Arabic text, but it was felt necessary to include it here in order not to affect the flow of the authors meaning. - Editors note.
Eine Rolle endete
One Role Ended
Die Sure fügt dann eine Aussage hinzu, die andeutet, dass die Rolle der Israeliten als Treuhänder der Botschaft Gottes beendet ist. Ihre Herzen sind nicht mehr wach, hingegeben und aktiv genug, um der Verantwortung gerecht zu werden, die ihnen einst anvertraut wurde:
The surah then adds a statement that implies that the Israelites’ role as trustees of God’s message has ended. Their hearts are no longer alert, dedicated and active enough to enable them to live up to the trust they were once given:
Diejenigen, denen die Last der Umsetzung der Tora anvertraut wurde, die sie dann aber nicht erfüllten, gleichen einem Esel, der eine Last Bücher trägt.
Those who were entrusted with the burden of implementing the Torah but then failed to do so are like an ass that carries a load of books.
Erbärmlich ist das Beispiel derer, die die Offenbarungen Gottes leugnen. Gott leitet die Frevler nicht recht. (Vers 5)
Wretched is the example of those who deny God's revelations. God does not guide the wrongdoers. (Verse 5)
Den Israeliten wurde die Tora anvertraut, und sie wurden verpflichtet, dem Glauben und dem göttlichen Gesetz treu zu sein, doch sie versagten darin'. Die erste Aufgabe dieses Auftrags besteht darin, ein gründliches und richtiges Verständnis der göttlichen Botschaft zu entwickeln und sie dann sowohl im eigenen Leben als auch im menschlichen Leben insgesamt umzusetzen. Doch die Geschichte der Israeliten, so wie sie im wahren Bild dargestellt wird, das der Koran zeichnet, zeigt, dass sie das ihnen gegebene Vertrauen nicht zu schätzen wussten. Sie verstanden weder dessen Wesen, noch blieben sie ihm treu. Somit glichen sie dem Beispiel, das in der Sure gegeben wird: „Wie ein Esel, der einen Haufen Bücher trägt". Der Esel hat keinen Nutzen von den Büchern, die er trägt. Er spürt nur deren schwere Last. Dies ist ein elendes Bild, doch es stellt eine wahre Situation dar: „Schlimm ist das Gleichnis derer, die die Offenbarungen Gottes leugnen. Gott leitet die Frevler nicht recht." (Vers 5)
The Israelites were entrusted with the Torah, and charged with being true to the faith and the divine law, but they failed to do so'. The initial duty of this trust is to formulate a thorough and correct understanding of the divine message, and then to implement it both within ones own life and in human life at large. Yet the history of the Israelites, as it was in the true picture painted in the Qur’an, indicates that they did not appreciate the trust given to them. They neither understood its nature nor were they true to it. As such, they were like the example given in the surah'. “Like an ass that carries a load of books". The ass benefits nothing by the books it carries. It only feels their heavy load. This is a miserable picture, but it represents a true situation: “ Wretched is the example of those who deny God's revelations. God does not guide the wrongdoers." (Verse 5)
Die Gemeinde am Freitag
The Congregation On Friday
Der letzte Abschnitt der Sure enthält bestimmte Lehren über den Freitag und das gemeinsame Freitagsgebet. Er bezieht sich auf ein Ereignis, das sich möglicherweise wiederholt hat; die Art, wie es beschrieben wird, legt eine solche Wiederholung nahe.
The last section of the surah provides certain teachings concerning Friday and its congregational prayer. It refers to an event that might have been repeated; given the way it is described suggests such repetition:
Gläubige! Wenn am Freitag zum Gebet gerufen wird, eilt zum Gedenken Gottes und lasst den Handel ruhen. Das ist besser für euch, wenn ihr es wüsstet. Wenn das Gebet beendet ist, verteilt euch im Land und sucht Gottes Huld. Gedenkt Gottes oft, damit ihr erfolgreich seid. Doch wenn die Menschen irgendeinen Handel oder eine Unterhaltung sehen, eilen sie dorthin und lassen dich stehen. Sprich: „Was bei Gott ist, ist weit besser als jede Unterhaltung und jeder Handel. Gott ist der beste Versorger.“ (Verse 9-11)
Believers! When the call to prayer is made on Friday, go straightaway to the prayer and leave off your trading. This is best for you, if you but knew it. When the prayer is finished, disperse in the land and seek God's bounty. Remember God often so that you may be successful. Yet when people see some trade or entertainment, they head off towards it, leaving you standing there. Say: ‘That which is with God is far better than any entertainment or trade. God is the best of providers' (Verses 9-11)
Das Freitagsgebet ist ein wöchentliches Gebet, das in der Gemeinschaft verrichtet werden muss.
Friday Prayer is a weekly prayer that must be offered in congregation.
Es kann nicht von jemandem allein verrichtet werden. Muslime versammeln sich zum Freitagsgebet und hören eine Predigt, die sie an ihre Pflichten gegenüber Gott erinnert. Man kann sagen, dass es sich um ein gemeinschaftliches Gebet handelt, das der islamischen Methode folgt, sich auf dieses Leben und das Leben im Jenseits zugleich durch dieselben Maßstäbe und dieselben Gottesdienste vorzubereiten. Das Freitagsgebet vermittelt einen klaren und deutlichen Eindruck vom Wesen des islamischen Glaubens und der muslimischen Gemeinschaft, was wir in unserem Kommentar zur vorangehenden Sure, Die Reihen, erläutert haben.
It cannot be offered by anyone on his own. Muslims meet in Friday Prayer and listen to a sermon that reminds them of their duties towards God. We can say that it is an organizational prayer, following the Islamic method of preparing for this life and the life to come together by the same measures and the same acts of worship. Friday Prayer gives a clear and specific impression of the nature of the Islamic faith and the Muslim community, which we explained in our commentary on the previous surah, The Ranks.