Az-Zukhruf (Gold)
Al-Zukhruf (Gold)
Prolog
Prologue
Diese Sure zeichnet ein detailliertes Bild dessen, womit die islamische Botschaft an Problemen, Argumenten und Einwänden konfrontiert war. Sie zeigt auch, wie der Koran mit diesen umging und welche Wirkung sie auf die Menschen hatten, und zugleich stellt sie seine eigene Wahrheit an die Stelle alter, falscher, unwissender Aberglauben und Wertvorstellungen, die sich damals im Denken der Menschen festgesetzt hatten. Tatsächlich halten auch heute noch manche Menschen überall auf der Welt Elemente davon für gültig.
This surah presents a detailed picture of what the Islamic message faced of problems, arguments and objections. It also shows how the Qur’an dealt with these and their effects on people, establishing at the same time its own truth in place of old, false, ignorant superstitions and values that had taken hold of people’s minds at the time. In fact, some people, everywhere, continue to hold elements of these as valid.
Anhänger heidnischer Glaubensvorstellungen behaupteten früher, dass das Vieh, das Gott zum Nutzen der Menschheit geschaffen hat, zwischen Gott und ihren angeblichen Gottheiten aufgeteilt sei: „Aus dem Ertrag und dem Vieh, das Er geschaffen hat, bestimmen sie einen Anteil für Gott und sagen: ‚Dies ist für Gott‘ – so behaupten sie es wenigstens – ‚und dies für die Teilhaber, die wir Ihm beigesellen.‘ Was sie ihren Teilhabern zuweisen, gelangt niemals zu Gott, aber das, was Gott zugewiesen wird, gelangt zu ihren Teilhabern.“ () Tatsächlich glaubten sie an zahlreiche Legenden und Aberglauben in Bezug auf das Vieh, und all dies war das Ergebnis abweichender Praktiken. So behaupteten sie, es sei ihnen verboten, auf manchen Tieren zu reiten, während andere als unrein galten und nicht gegessen werden durften: „Sie sagen: ‚Solches Vieh und solche Feldfrüchte sind verboten.‘“