Die Gläubigen hatten soeben gesehen, wie die Quraisch voller Selbstgefälligkeit aus ihren Häusern zogen, begierig darauf, von anderen gelobt zu werden. Sie erlebten auch die Folgen einer solch überheblichen Zurschaustellung. Die Quraisch boten all ihren Stolz, ihre Macht und ihr Ansehen auf, um sich Gott und Seinem Gesandten ﷺ zu widersetzen. Am Ende des Tages kehrten die Quraisch mit beschmutztem Stolz, zerschlagenem Ansehen und vollständig gebrochener Macht nach Hause zurück. Hier erinnert Gott die Gemeinschaft der Gläubigen an eine kürzlich vergangene Situation, die ihnen viel zum Nachdenken gab: „Seid nicht wie jene, die voller Selbstgefälligkeit aus ihren Häusern zogen, um von anderen gesehen und gelobt zu werden. Sie halten andere vom Weg Gottes ab; doch Gott kennt alles, was sie tun.“ (Vers 47)
The believers had just seen the Quraysh leave their homes full of self-conceit, eager to be praised by others. They also witnessed the consequences of such an arrogant demonstration. The Quraysh mustered all their pride, power and prestige to defy God and His Messenger. By the end of the day the Quraysh returned home with their pride tarnished, their prestige shattered and their might totally destroyed. Here God reminds the community of believers of a recent situation that gave them much to think about: “Do not be like those who left their homes full of self-conceit, seeking to be seen and praised by others. They debar others from the path of God; but God has knowledge of all that they do.” (Verse 47)
All die Überheblichkeit, Selbstgefälligkeit und das Streben nach Lob wurden deutlich in dem, was Abū Dschahl, der die Streitkräfte der Quraisch in der Schlacht befehligte, zu dem Boten Abū Sufyāns sagte.
All the arrogance, self-conceit, and praise-seeking were clear in what Abū Jahl, who commanded the Quraysh forces in the battle, said to Abū Sufyān’s messenger.
Letzterer war der Anführer der Handelskarawane, die die Muslime abfangen wollten, um Ersatz für ihren Besitz zu erlangen, der von den Quraisch beschlagnahmt worden war. Als er und seine Karawane den muslimischen Verfolgern unversehrt entkommen konnten, schickte er eine Nachricht an Abū Ǧahl, in der er ihn bat, mit dem Heer der Quraisch umzukehren, da es für die Quraisch keinen Grund mehr gebe, gegen die Muslime zu kämpfen. Abū Ǧahl sagte: „Nein. Bei Gott, wir werden nicht nach Hause zurückkehren, bevor wir Badr erreicht haben. Dort werden wir drei Tage bleiben, Kamele zum Essen schlachten, jeden bewirten, der zu uns kommt, Wein trinken und Musik und Sängerinnen zuhören. Dann werden uns die Araber für alle Zeiten mit Ehrfurcht betrachten.“ Als der Bote Abū Sufyāns ihm von Abū Ǧahls Antwort berichtete, sagte er: „Schade um mein Volk. Das ist das Verhalten von ʿAmr ibn Hišām (d. h. Abū Ǧahl). Er will nicht zurückkehren, weil er sich an die Spitze gestellt und ungerecht gehandelt hat. Ungerechtigkeit bringt Schande und Unglück. Wenn Muḥammad ﷺ den Kampf gewinnt, werden wir gedemütigt.“ Abū Sufyān war ein Mann von Weitsicht: Muḥammad ﷺ errang einen großen Sieg, und die Ungläubigen wurden infolge ihrer Überheblichkeit, ihres Unrechts und ihrer Abhaltung anderer Menschen vom Weg Gottes schwer gedemütigt. Die Schlacht von Badr war ein sehr schwerer Schlag für sie. „Gott weiß, was sie tun.“ Ihm entgeht nichts. Auch kann ihre Macht seiner Macht nicht standhalten. Er überwältigt sie und kennt all ihre Handlungen.
The latter was the leader of the trade caravan the Muslims sought to intercept in compensation for their property confiscated by the Quraysh. When he and his caravan managed to escape unharmed by his Muslim pursuers, he sent a message to Abū Jahl asking him to return with the Quraysh army, as there was no longer any reason for the Quraysh to fight the Muslims. Abū Jahl said: “No. By God we will not go back home until we have reached Badr. We will stay there for three days, slaughtering camels for food, feeding whoever comes to us, drinking wine and listening to music and singers. The Arabs will then hold us in awe for the rest of time.” When Abū Sufyān’s messenger told him of Abū Jahl’s answer, he said: “Pity to my people. This is the action of `Amr ibn Hishām (i.e. Abū Jahl). He does not wish to come back because he put himself at the helm and acted unjustly. Injustice brings shame and bad omen. If Muĥammad wins the fight, we will be humiliated.” Abū Sufyān was a man of foresight: Muĥammad (peace be upon him) scored a great victory and the unbelievers were badly humiliated as a result of their arrogance, injustice and debarring of other people from God’s path. The Battle of Badr was a very severe blow to them. “God has knowledge of all that they do.” Nothing escapes Him. Nor can their might stand up to His power. He overpowers them and knows all their actions.
Die Sure beschreibt weiter, wie Satan die Ungläubigen überredete, zu einem Kampf auszuziehen, der zu ihrer Niederlage und Demütigung führte: „Satan machte ihnen ihre Taten schön und sprach: ‚Heute kann euch niemand besiegen, und ich stehe euch treu zur Seite.‘ Doch als die beiden Heere einander in Sicht kamen, wandte er sich auf seinen Fersen um und sprach: ‚Ich habe nichts mehr mit euch zu tun, denn ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Gott, denn Gott ist streng im Strafen.‘“ (Vers 48)
The sūrah goes on to describe how Satan persuaded the unbelievers to go out for a fight that led to their defeat and humiliation: “Satan made their deeds seem fair to them, and said: ‘No one can overcome you today, and I will stand firm by you.’ But when the two hosts came within sight of each other, he turned on his heels and said: ‘I am done with you, for I can see what you cannot. I fear God, for God is severe in retribution.’“ (Verse 48)
Wir haben mehrere Berichte, die sich auf diesen Vers und auf das beziehen, was er berichtet. Keiner dieser Berichte wird jedoch dem Propheten selbst zugeschrieben, mit Ausnahme eines einzigen, der hinsichtlich seiner Authentizität als schwach eingestuft ist. Dieser Bericht schreibt dem Propheten ﷺ die folgende Aussage zu: „Iblīs wird nie geringer, gedemütigter oder niedergeschlagener gesehen, als er es gewöhnlich am Tag der Versammlung auf ʿArafāt ist, wenn er sieht, wie Gott den Menschen Vergebung, Barmherzigkeit und Gnade gewährt; ausgenommen das, was er am Tag von Badr sah.“ Die Leute fragten den Propheten ﷺ: „Was sah er am Tag von Badr?“ Er antwortete:
We have several reports that refer to this verse and to what it relates. However, none of these is attributed to the Prophet himself, with the exception of one that is graded as poor in authenticity. This report attributes the following statement to the Prophet: “Iblīs is never seen to be more insignificant, humiliated or depressed as he normally is on the day of attendance at `Arafāt, as he witnesses God’s forgiveness, mercy and grace being bestowed on people; except for what he saw on the day of Badr.” People asked the Prophet: ‘What did he see on the day of Badr?’ He answered:
„Er sah Gabriel, der die Engel aufstellte.“ Die anderen Überlieferungen werden von `Abdullāh ibn `Abbās, `Urwah ibn al-Zubayr, Qatādah, al-Ĥasan und Muĥammad ibn Ka`b überliefert. Hier sind einige Beispiele dafür, die von at-Ṭabarī überliefert werden:
“He saw Gabriel marshalling the angels.” The other reports quote `Abdullāh ibn `Abbās, `Urwah ibn al-Zubayr, Qatādah, al Ĥasan and Muĥammad ibn Ka`b. Here are some examples of these, related by alŢabarī:
Ibn ʿAbbās berichtet: Iblīs kam am Tag von Badr mit einer Schar von Satanen, die ein Banner in der Gestalt eines Mannes aus dem Stamm der Mudlij trug, während Satan selbst die Gestalt von Surāqah ibn Mālik annahm. Er sagte zu den Ungläubigen: „Heute kann kein menschliches Heer euch besiegen, und ich werde fest an eurer Seite stehen.“ Als die beiden Heere in Schlachtordnung aufgestellt waren, nahm der Prophet ﷺ eine Handvoll Staub und warf sie gegen die Ungläubigen. Da begannen sie zu fliehen. Jubayr kam zu Iblīs, fand ihn aber dabei, wie er einen Mann von den Ungläubigen bei der Hand hielt. Iblīs zog seine Hand rasch zurück und zog sich mit seinen Helfern zurück. Der Mann sagte: „Surāqah, hast du nicht versprochen, fest an unserer Seite zu stehen?“ Er sagte: „Ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Gott, denn Gott ist streng im Strafen.“
ʿUrwah ibn az-Zubayr berichtet: „Als die Quraisch sich entschlossen, zur Verteidigung der Karawane auszuziehen, erinnerten sie sich an den Konflikt zwischen ihnen und dem Stamm Bakr. Sie waren so besorgt, dass sie begannen, ihren Entschluss zu überdenken. Iblīs erschien ihnen in der Gestalt von Surāqah ibn Mālik aus dem Stamm der Mudlij, der ein hochangesehener Anführer des Stammes Kinānah war. Er sagte zu ihnen: ‚Ich werde fest an eurer Seite stehen und dafür sorgen, dass die Kinānah nicht während eurer Abwesenheit von hinten angreifen.‘ Sie setzten ihre Vorbereitungen fort und brachen eilig auf.“
Qatādah berichtet zu dem Vers, der erwähnt, wie Satan die Ungläubigen überredete, gegen die Muslime zu den Waffen zu greifen: „Uns wurde überliefert, dass er (gemeint ist Satan) Gabriel mit den Engeln herabkommen sah, um den Gläubigen beizustehen, und dass er behauptete, keine Macht zu haben, gegen die der Engel anzukommen. Als er sie sah, sagte er: ‚Ich habe mit euch nichts zu tun, denn ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Gott.‘“ (Vers 48) Er log gewiss, denn er, der erklärte Feind Gottes, hatte keine Furcht vor Gott im Herzen. Er erkannte, dass er keine Macht besaß und niemandem Schutz gewähren konnte. Es liegt in seiner Natur, diejenigen im Stich zu lassen, die ihm glauben und seinen Befehlen folgen. „Sobald die Wahrheit dem Irrtum gegenübersteht, wendet er sich ab, lässt sie schamlos im Stich und erklärt, dass er nichts mit ihnen zu tun habe.“ Entsprechend unserem gewählten Vorgehen in diesem Kommentar ziehen wir es vor, Angelegenheiten, die die Welt jenseits unserer menschlichen Wahrnehmung betreffen, nicht im Einzelnen zu erörtern, wenn wir dazu keine Aussage des Qur'ān oder einen höchst authentischen Ḥadīth haben, der sie erklärt. Solche Angelegenheiten bedürfen einer Aussage dieser Art, um einen begrifflichen Glauben zu formulieren. Wir nehmen jedoch auch keine ablehnende Haltung ein. In diesem besonderen Fall haben wir eine Aussage des Qur'ān, die uns berichtet, dass der Satan den Ungläubigen ihre Taten schön erscheinen ließ und sie dazu anstiftete, ein Heer aufzustellen und gegen die Muslime zu ziehen, und ihnen Unterstützung und Schutz versprach. Als dann die beiden Heere einander in Sichtweite waren, „wandte er sich auf seinen Fersen um und sprach: ‚Ich habe mit euch nichts zu schaffen, denn ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Gott, denn Gott ist streng im Strafen.‘“ (Vers 48)
So ließ er sie im Stich, hielt kein Versprechen, das er ihnen gegeben hatte, und überließ sie den Folgen ihrer Taten allein. Wir wissen nicht, wie er ihnen ihre Handlungen als gerechtfertigt erscheinen ließ, noch wie er zu ihnen sagte, dass sie an jenem bestimmten Tag von keiner menschlichen Macht besiegt werden könnten. Wir wissen auch nicht, wie Satan ihnen Beistand versprach und ihnen seinen Schutz zusicherte, noch wie er sich umdrehte und das sagte, was im Qur'ān über seine Aussagen berichtet wird.
Thus he let them down, keeping no promise he had given them, and leaving them to suffer the outcome of their actions on their own. We have no idea how he made their actions seem fair to them, nor how he said to them that they could not be overcome by any human power on that particular day. Neither do we have any idea how Satan promised them support and assured them of his protection, nor how he turned on his heels and said what is reported in the Qur’ān of his statements.
Über das „Wie“ all dieser Vorgänge und darüber, in welcher Form sie sich vollzogen haben, können wir nichts sagen. Alles, was Satan betrifft, gehört in den Bereich, der jenseits der Reichweite unserer menschlichen Wahrnehmung liegt. Wir haben keine Möglichkeit, genau zu wissen, „wie“ sich solche Dinge ereignen, außer soweit es die Aussage des Qur’āns mitteilt. Die Aussage, die wir hier haben, bestätigt das Ereignis, erwähnt jedoch nicht, wie es geschehen ist. Wir ziehen es vor, nicht weiter zu gehen als das.
We cannot say anything about `how’ all these matters took place and in what form they were done. Everything that concerns Satan belongs to the realm that lies beyond the reach of our human perception. We have no way of knowing exactly `how’ such matters occur, except in as much as the Qur’ānic statement relates. The statement we have here confirms the event but does not mention how it happened. We prefer not to go any further than that.
Wir unterstützen nicht die Denkrichtung, die von der Schule des Scheichs Muḥammad ʿAbduh vertreten wird und die versucht, eine Auslegung zu finden, welche jegliche physische Gegenwart oder Wirkung von Dingen leugnet, die zur jenseitigen Welt gehören. In Verbindung mit diesem besonderen Vers sagt Scheich Raschīd Riḍā:
We do not support the line of thinking advocated by the school of Sheikh Muĥammad `Abduh which tries to find an interpretation that denies any physical presence or effect for anything that belongs to the world beyond. In connection with this particular verse, Shaikh Rashīd Ridā says:
„Satan machte ihnen ihre Taten schön und sprach: Heute kann niemand euch besiegen, und ich stehe euch treu zur Seite.“ Der Vers enthält eine Aufforderung an den Propheten ﷺ, den Gläubigen zu berichten, wie Satan den Unglaubigen ihre Taten schön erscheinen ließ, indem er ihnen zuflüsterte und den Eindruck vermittelte, dass keine Macht sie überwinden könne, sei es die schwache Schar der Anhänger Muhammads ﷺ oder irgendein anderer Stamm, da sie über eine größere und mutigere Streitmacht verfügten. Ferner redete er ihnen ein, dass er ihnen festen Beistand gewähren werde. Al-Baydāwī sagt in seinem Kommentar: „Satan verleitete sie zu dem Glauben, dass es genüge, ihm in solchen Handlungen zu folgen, von denen sie meinten, sie könnten Gottes Wohlgefallen erlangen, um sich zu schützen. Sie waren so getäuscht, dass sie zu Gott beteten, er möge der Gruppe den Sieg verleihen, die der besseren der beiden Religionen folge.“ „Als die beiden Heere einander in Sicht kamen, wandte er sich auf seinen Fersen um.“ Als sich die beiden Heere einander so weit näherten, dass jedes eine klare Vorstellung von der Lage des anderen haben konnte, und noch bevor der eigentliche Kampf begann, zog er sich zurück und wandte sich ab. Kommentatoren, die meinen, „einander in Sicht kommen“ bedeute, einander nahe zu kommen, irren eher. Gemeint ist, dass er in diesem Augenblick seine Einflüsterungen und Versuche, sie zu täuschen, einstellte. Die Aussage ist bildhaft gemeint: Satans Einflüsterung wird wie eine Bewegung dargestellt, wie das Zugehen einer Person auf etwas, das sie begehrt, und das Aufhören dieser Einflüsterungen wie das Verlassen jener Sache und das Abwenden von ihr. Der Bericht des Qur'ān geht weiter und deutet an, dass Satan sie im Stich lässt und sich gänzlich von ihnen lossagt: „Er sprach: Ich habe nichts mehr mit euch zu tun, denn ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Gott, denn Gott ist streng im Strafen.“ Damit war er, da er erklärte, nichts mit ihnen zu tun zu haben, besorgt, dass sie dem Untergang geweiht seien, zumal er sah, dass Gott die Engel gesandt hatte, um die Muslime zu unterstützen. Die Wendung, mit der dieser Vers endet, „Gott ist streng in der Vergeltung“, mag Teil der eigenen Aussage Satans sein, oder sie mag eine neue Aussage sein, die das Ereignis selbst kommentiert...
“Satan made their deeds seem fair to them, and said: No one can overcome you today, and I will stand firm by you.” The verse implies an order to the Prophet to tell the believers how Satan made the deeds of the unbelievers seem fair to them by his whispering to them and giving them the impression that no force could overcome them, whether it be the weak band of Muĥammad’s followers or any other tribe, because they could command a larger and more courageous force. He further impressed on them that he was going to give them firm support. Al-Baydāwī says in his commentary: `Satan misguided them into believing that by following him in such actions as they might have thought to earn God’s pleasure would be sufficient to protect them. They were so deceived that they prayed to God to give victory to the group which followed the better of the two religions.’ “When the two hosts came within sight of each other, he turned on his heels.” When the two armies drew close to each other and each could have a clear idea of what situation the other was in, and before the actual battle started, he drew back and turned away. Commentators who say that `coming within sight of each other’ means drawing close to each other are rather mistaken. What is meant here is that at this juncture he stopped his whisperings to them and his attempts to delude them. The statement is figurative in the sense that Satan’s whispering is depicted in terms of a movement similar to that of a person coming towards something he wants, and the stopping of these whispers as leaving that thing alone and turning away from it. The Qur’ānic account goes further to indicate that Satan abandons them and disassociates himself from them altogether: “(He) said: I am done with you, for I can see what you cannot. I fear God, for God is severe in retribution.’’’ This means that as he declared he had nothing to do with them, he feared that they were doomed, particularly since he saw that God had sent the angels to support the Muslims. The phrase ending this verse, “God is severe in retribution,” may be part of Satan’s own statement and it may be a new statement commenting on the event itself...
Die Bedeutung dieser Aussagen ist also, dass die Gefolgsleute des Bösen unter den Ungläubigen tätig waren, indem sie auf ihre bösen Seelen einwirkten und ihnen zuflüsterten, um sie zu täuschen und ihnen ein falsches Gefühl der Macht zu geben. Zur gleichen Zeit wirkten die Engel auf die edlen Seelen der Gläubigen ein, um ihnen Beistand zu leisten und ihr Vertrauen zu stärken, dass Gottes Verheißung des Sieges mit Gewissheit in Erfüllung gehen werde.37
The meaning of these statements, then, is that the disciples of the evil one were active among the unbelievers, working on their evil souls, whispering to them to delude them and to give them a false sense of power. At the same time the angels were working on the noble souls of the believers to give them support and to increase their confidence that God’s promise of victory would certainly come true.37
Es gibt hier eine deutliche Tendenz, das Handeln der Engel lediglich als Eindruck auf die Seelen der Gläubigen zu deuten. Dieser Kommentator erklärt außerdem entschieden, dass die Engel nicht am Kampf teilgenommen hätten, obwohl Gott zu den Engeln sagt: „Schlagt ihnen also auf den Nacken und schlagt ihnen jede Fingerspitze ab.“ (Vers 12) Ferner beschreibt er das Wirken Satans als eine Einwirkung auf die Seelen der Ungläubigen. Eine solche Auslegung ist typisch für die Richtung, der diese Schule folgt. Sie ähnelt der Auslegung, die Schaich Muhammad ʿAbduh gibt, wenn er über die Sure 105 kommentiert.
There is a clear tendency here to interpret the actions of the angels as merely making an impression on the souls of the believers. This commentator also states firmly that the angels did not take part in the fighting, despite the fact that God says to the angels: “Strike, then, their necks and strike off their every fingertip.” (Verse 12) He further describes Satan’s actions as working on the unbelievers’ souls. Such interpretation is typical of the line this school follows. It is similar to the interpretation given by Shaikh Muĥammad `Abduh when he comments on Sūrah 105
Sie beschreibt, wie Gott die Abessinier vernichtete, die mit einem großen Heer kamen, um die Ka'bah zu zerstören, und an der Spitze des Heeres marschierte ein Elefant. Die Sūrah sagt: „Hast du nicht gesehen, wie dein Herr mit den Leuten des Elefanten verfuhr? Hat Er nicht ihre hinterlistige Planung zunichtegemacht und gegen sie Vogelschwärme gesandt, die sie mit Steinen aus Sand und Ton bewarfen? So machte Er sie wie abgefressene trockene Blätter.“ (105: 1-5)
which describes how God destroyed the Abyssinians who came with a large army to destroy the Ka`bah and at the head of the army marched an elephant. The sūrah states: “Have you not seen how your Lord dealt with the people of the elephant? Did He not cause their treacherous plan to be futile, and send against them flights of birds, which pelted them with stones of sand and clay? Thus He made them like devoured dry leaves.” (105: 1-5)
In seinem Kommentar sagt Shaikh Muĥammad `Abduh, dass jene „Steine aus Sand und Lehm“ nichts anderes als das Pockenvirus sein könnten. Ein solcher Ansatz treibt die Sache zu weit. Er deutet unnötigerweise Dinge, die zur jenseitigen Welt gehören, mit Begriffen aus unserer eigenen Welt aus, obwohl nichts dagegen spricht, dass diese Aussagen genau das bedeuten, was sie sagen. Es genügt, nicht über die klare Bedeutung einer solchen Aussage hinauszugehen. Dies ist unser gewählter Ansatz.38
In his commentary Shaikh Muĥammad `Abduh says that those ‘stones of sand and clay’ could be only the smallpox virus. Such an approach carries matters too far. It unnecessarily seeks to interpret matters that belong to the world beyond in terms of what is familiar to us in our world, when there is nothing to prevent these statements from meaning exactly what they say. All that is needed is not to try to go further than the clear meaning of every such statement. This is our chosen approach.38