Die ersten drei Verse der Sure waren ausdrücklich an den Propheten ﷺ gerichtet. Die Sure fährt fort, die großen Gnaden zu beschreiben, die Gott der muslimischen Gemeinschaft erwies, als Er ihr einen solchen Sieg schenkte, indem Er ihren Herzen Gelassenheit verlieh und weitere Gnaden im Jenseits verhieß.
The first three verses of the surah were specifically addressed to the Prophet. The surah goes on to describe the great favours God bestowed on the Muslim community as He gave them such a victory, adding tranquillity to their hearts, and promising further favours in the life to come:
Er ist es, Der die Ruhe in die Herzen der Gläubigen herabgesandt hat, damit sie an Glauben zunehmen. Gott gehört das Heer der Himmel und der Erde; und Gott ist Allwissend, Allweise. Er wird die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen in Gärten einlassen, durch die Bäche fließen, um darin ewig zu verweilen, und Er wird ihnen ihre bösen Taten vergeben. Das ist bei Gott ein großer Sieg. (Verse 4-5)
It is He who sent down tranquillity into the hearts of the believers, so that they may grow more firm in their faith. To God belongs all the forces of the heavens and the earth; He is indeed All-Knowing, Wise. He will admit the believers, both men and women, into gardens through which running waters flow, there to abide, and He will forgive them their bad deeds. That is, in God's sight, a great triumph. (Verses 4-5)
Ruhe, auf Arabisch sakīnah, ist ein Wort mit angenehmen Konnotationen.
Tranquillity, or sakinah in Arabic, is a word with pleasant connotations.
Wenn ein Herz damit gesegnet ist, bringt es Gelassenheit, Vertrauen, Trost, Würde und eine bereitwillige Annahme des Willens Gottes hervor.
When a heart is blessed with it, it generates reassurance, trust, comfort, dignity and a ready acceptance of Gods will.
Die Gläubigen erlebten in dieser Begegnung widersprüchliche Gefühle.
The believers experienced conflicting emotions during this encounter.
Sie freuten sich auf die Erfüllung des Traums des Propheten ﷺ, in die Heilige Moschee in Makkah einzutreten, in der Gewissheit, dass der Traum eines Propheten immer in Erfüllung geht. Danach mussten sie eine Pattsituation mit den Quraisch ertragen, gefolgt von der Zustimmung des Propheten ﷺ, zurückzukehren, ohne in diesem Jahr die Heilige Moschee zu besuchen, obwohl sie in den Zustand der Weihe eingetreten waren, der für den Eintritt in diese Moschee erforderlich ist, und ihre Tiere zum Opfer gekennzeichnet hatten, um es nach Abschluss ihres Gottesdienstes an der Heiligen Moschee zu schlachten. All dies war ihnen daher sehr schwer zu schlucken. Zusätzlich zu dem, was wir bereits bei der Schilderung der Ereignisse in al-Hudaybiyah zitiert haben, wird überliefert, dass ‘Umar auch zu Abu Bakr ging und in Bezug auf den Propheten ﷺ sagte: „Hat er nicht zu uns gesagt, dass wir die Heilige Moschee besuchen und den Tawaf um sie vollziehen würden?“ Abu Bakr, dessen Herz im Einklang mit den eigenen Herzschlägen des Propheten ﷺ schlug, antwortete:
They were looking forward to the fulfilment of the Prophets dream of entering the Sacred Mosque in Makkah, realizing that a prophets dream always came true. They had then to endure a stand-off with the Quraysh, followed by the Prophet s acceptance to return without visiting the Sacred Mosque that year, even though they had entered into the state of consecration required for that Mosques entry and had marked their animals for sacrifice following the completion of their worship at the Sacred Mosque. All of this was, therefore, very hard for them to swallow. In addition to what we have already quoted in recording the developments at al-Hudaybiyah, ‘Umar is also reported to have gone to Abu Bakr and said in reference to the Prophet: “Did he not tell us that we would be visiting the Sacred Mosque and perform taw^around it?” Abu Bakr, whose heart echoed the Prophets own heartbeats, replied:
„Hat er gesagt, dass ihr dies in diesem Jahr tun werdet?“ ‘Umar verneinte. Abu Bakr sagte: „Dann wirst du es besuchen und dort deinen Tawaf vollziehen.“ ‘Umar verließ Abu Bakr und ging direkt zum Propheten ﷺ und fragte:
“Did he say that you would do so this year?” ‘Umar answered in the negative. Abu Bakr said: “Then you will visit it and do your tawdf there.” ‘Umar left Abu Bakr and went straight to the Prophet asking:
„Hast du uns nicht gesagt, dass wir die Heilige Moschee besuchen und den Tawaf um sie vollziehen würden?“ Der Prophet ﷺ sagte: „Gewiss habe ich das gesagt; aber habe ich gesagt, dass ihr das in diesem Jahr tun würdet?“ ‘Umar verneinte dies erneut. Daraufhin sagte der Prophet ﷺ: „Ihr werdet sie gewiss besuchen und euren Tawaf dort vollziehen.“ Dies vermittelt uns ein Bild von den Gefühlen, die die Muslime während des Patts mit den Quraisch erlebten.
“Did you not tell us that we would be visiting the Sacred Mosque and perform tau/J/around it?” The Prophet said: “I certainly did; but did I say that you would be doing that this year?” ‘Umar again answered in the negative. The Prophet then said: “You will most certainly visit it and do your tawdfthere." This gives us a picture of the feelings the Muslims experienced during the stand-off with the Quraysh.
Die Gläubigen empfanden die anderen Bedingungen, die die Quraisch auferlegten, als völlig ungerecht. Besonders inakzeptabel fanden sie die Bedingung, dass der Prophet ﷺ jeden aus ihren Reihen an die Quraisch zurückgeben solle, der zu ihm kam und sich als Muslim bekannte, ohne zuvor die Erlaubnis seines Vaters oder Vormunds erhalten zu haben. Ebenso missfiel ihnen zutiefst, dass die Gesandtschaft der Quraisch Einspruch dagegen erhob, den Namen Gottes, al-Rahman, oder den Herrn der Gnade, zu erwähnen, und dass sie sich dagegen wandte, dass die Stellung des Propheten ﷺ als Gesandter Gottes in das Dokument aufgenommen wurde.
The believers found other conditions imposed by the Quraysh to be totally unfair. Specifically, they found unacceptable the condition that the Prophet should return to the Quraysh anyone from among them who came to him, declaring himself a Muslim, without being given the prior permission of his father or guardian. They were also totally displeased when the Quraysh delegation objected to the mention of Gods name, al-Rahman, or the Lord of Grace, and with their objection to the Prophets position as Gods Messenger being included in the document.
Überliefert ist, dass Ali, der das Dokument schrieb, sich weigerte, diese Bezeichnung zu tilgen, wie es der Gesandte der Quraysch, Suhayl ibn ʿAmr, verlangte. Tatsächlich strich der Prophet ﷺ sie selbst aus und sagte: „Mein Herr! Du weißt, dass ich Dein Gesandter bin.“ Die Hingabe und der Eifer der Muslime, gegen die Ungläubigen zu kämpfen, waren vollkommen, wie die Tatsache belegt, dass sie sich alle hierzu verpflichteten. Dennoch endete die Konfrontation friedlich, und sie mussten umkehren und nach Hause zurückkehren. Verständlicherweise fiel es ihnen nicht leicht, dies anzunehmen.
It is reported that Ali, who was writing the document, refused to erase this reference, as requested by the Quraysh representative, Suhayl ibn (Amr. In fact, the Prophet himself rubbed it out, saying: “My Lord! You know that I am Your Messenger.” The Muslims’ dedication and enthusiasm to fight the unbelievers were total, as evidenced by the fact that they all pledged themselves to it. Yet the confrontation ended peacefully, requiring them to turn back and go home. Understandably, this was not easy for them to accept.
Wir spüren dies in ihrem Zögern, ihre Opfertiere zu schlachten und sich den Kopf zu scheren, was das Ende ihrer Riten anzeigt. Tatsächlich musste der Prophet ﷺ ihnen seinen Befehl dreimal erteilen, und zwar an Menschen, die stets rasch darin waren, jeden seiner Befehle umzusetzen. Ferner berichtete Urwah, der vierte Gesandte der Quraysch, den Quraysch darüber, als er zurückkehrte, um ihnen seinen Rat zu geben. Wie wir bereits erwähnt haben, war das Gefühl unter den Muslimen so stark, dass sie ihre Opfertiere nicht schlachteten und sich nicht den Kopf schoren, bis sie den Propheten ﷺ selbst dies tun sahen. Erst sein Handeln bewegte sie, es ihm gleichzutun; so groß war ihre Verwirrung.
We sense this in their reluctance to slaughter their sacrifices and shave their heads, indicating the end of their rituals. Indeed, the Prophet had to issue his command to them three times, and this to those who were always quick to put his every order into effect. Furthermore, (Urwah, the fourth emissary of the Quraysh, reported on this to the Quraysh when he returned to give them his advice. As we have noted already, so great was the feeling among the Muslims that they did not slaughter their sacrifices, nor shave their heads until they saw the Prophet doing so himself. Only his action spurred them to follow suit; such was the state of their bewilderment.
Die Muslime waren von Madinah aufgebrochen, mit der Absicht, die ʿUmrah zu verrichten. Der Gedanke an einen Kampf lag ihnen fern. Weder seelisch noch praktisch waren sie auf einen Krieg vorbereitet. Sie waren überrascht, die Quraisch eine so unnachgiebige Haltung ihnen gegenüber einnehmen zu sehen, und sie waren tief betrübt, als sie die Nachricht hörten, dass ʿUthman getötet worden sei. Für die Muslime war es völlig unerwartet, dass die Quraisch einige ihrer Männer aussandten, um Pfeile und Steingeschosse auf ihr Lager abzufeuern.
The Muslims had travelled from Madlnah intending to perform lUmrah. The thought of fighting was not in their minds. Neither mentally nor practically were they prepared for war. They were surprised to see the Quraysh taking such an adamant stance against them, and they were greatly upset when they heard the news that ‘Uthman had been killed. To the Muslims, it was totally unexpected for the Quraysh to send some of its men to aim arrows and stone missiles at their camp.
Daher verlangte der Prophet ﷺ, als er von der Ermordung ‘Uthmāns erfuhr, nach einem Kampf gegen die Quraysch und bat seine Gefährten, ihm ihre Treueversprechen zur Unterstützung zu geben, und jeder Einzelne von ihnen tat dies. Dies minderte jedoch nicht ihr Erstaunen darüber, sich in einer Lage zu finden, die völlig anders war, als sie gehofft hatten. Solche Gefühle waren nur ein Teil dessen, was sie erlebten. Hinzu kam, dass sie stark in der Unterzahl waren: Sie zählten 1.400 Pilger, während die Quraysch in ihrer eigenen Stadt standen, unterstützt von Wüstenarabern und anderen Götzendienern.
Therefore, when the Prophet, upon hearing of ‘Uthman’s assassination, decided to fight the Quraysh and asked his Companions to give him their pledges in support, every single one of them did so. This did not, however, diminish their surprise to find themselves in a situation totally different from what they hoped to do. Such feelings were only a part of what they experienced. Moreover, they were heavily outnumbered, amounting to 1,400 pilgrims, while the Quraysh were in their own city, supported by desert Arabs and other idolaters.
Wenn wir all diese Aspekte betrachten, verstehen wir die Bedeutung und die Wirkung der Koranaussage besser: „Er ist es, der die Gelassenheit in die Herzen der Gläubigen hinabsandte.“ (Vers 4) Wir können uns die Situation vorstellen, als wären wir selbst dabei, und den Trost dieser Gelassenheit und den Frieden nachempfinden, den sie in den Herzen der Gläubigen hervorbrachte. Gott war sich voll bewusst, dass die Gefühle, die sie erlebten, vom Glauben angetrieben waren. Sie waren darauf bedacht, ihren Glauben zu verteidigen und für ihn zu kämpfen. Sie suchten keinen persönlichen Ruhm. Deshalb überschüttete Er sie mit Seinen Segnungen und schenkte ihnen diese Gelassenheit, „damit sie in ihrem Glauben noch fester werden“ (Vers 4). Die Beruhigung steht höher als Leidenschaft und Begeisterung. Sie verbindet Vertrauen, Überzeugung und die Abwesenheit von Sorge in sich.
When we consider all these aspects, we better understand the meaning and the effect of the Qur’anic statement: “It is He who sent down tranquillity into the hearts of the believers.” (Verse 4) We can imagine the situation as though we are present there, and feel the comfort of this tranquillity and the peace it generated in the believers’ hearts. God was fully aware that the feelings they experienced were motivated by faith. They were keen to defend their faith and fight for it. They did not look for any personal glory. Therefore, He bestowed His blessings on them, giving them such tranquillity, “so that they may grow more firm in their faith” (Verse 4) Reassurance is of a higher rank than passion and enthusiasm. It carries with it a combination of trust, conviction and absence of worry.
Die Sure weist außerdem darauf hin, dass der militärische Sieg keineswegs schwierig war.
The surah also indicates that military victory was in no way difficult.
Im Gegenteil, es wäre leicht gewesen, wenn Gott in Seiner unendlichen Weisheit beschlossen hätte, den Wünschen der Gläubigen zu entsprechen. Auf Seinen Befehl hin gibt es unzählige Heere, die nicht besiegt werden können. Sie hätten den Muslimen den Sieg gesichert, sobald Er es gewollt hätte: „Gottes sind die Heerscharen der Himmel und der Erde; Gott ist allwissend und allweise.“ (Vers 4)
Tatsächlich geschieht alles so, wie Gott es in Seiner Weisheit bestimmt hat. Durch Sein Wissen und Seine Weisheit hat Er „den Gläubigen Gelassenheit in ihre Herzen gesandt, damit sie in ihrem Glauben noch fester werden“ (Vers 4). So wird Er herbeiführen, was Er ihnen zu geben beschlossen hat: Sieg und Segen: „Er wird die gläubigen Männer und Frauen in Gärten einführen, durch die Bäche fließen, um darin ewig zu bleiben, und Er wird ihnen ihre bösen Taten vergeben. Das ist bei Gott ein großer Triumph.“ (Vers 5)
On the contrary, it was easy, had God, in His infinite wisdom, decided to gratify the believers’ wishes. At His command there are countless forces that cannot be overcome. They would have ensured victory for the Muslims at His bidding, whenever He wished: “ To God belongs all the forces of the heavens and the earth; He is indeedAll-Knowing Wise.” (Verse 4) Indeed everything moves as determined by God in His wisdom. It was through His knowledge and wisdom that He “sent down tranquillity into the hearts of the believers, so that they may grow more firm in their faith” (Verse 4) He will thus bring about what He has decided to give them: victory and blessings: “He will admit the believers, both men and women, into gardens through which running waters flow, there to abide, and He will forgive them their bad deeds. That is, in God's sight, a great triumph.” (Verse 5)
Wenn dies in Gottes Augen ein großer Triumph ist, dann ist es in der Tat ein großer. So war es für diejenigen, die ihn erlangten, und sie bemaßen ihm das rechte Maß. Die Gläubigen freuten sich über das, was Gott ihnen gewährte. Nachdem sie den Anfang der Sure gehört hatten, in dem von den Gunsterweisen Gottes an Seinen Gesandten die Rede ist, sahen sie ihrem eigenen Anteil erwartungsvoll entgegen und fragten danach. Als man ihnen davon berichtete, waren sie erfreut und beruhigt.
If in God’s sight this is a great triumph, then it is indeed a great one. It was so for those who achieved it, giving it its right measure. The believers were delighted with what God granted them. Having listened to the opening of the surah, learning about the favours God bestowed on His Messenger, they were looking forward to their own share, asking about it. When they were told of it, they were delighted and reassured.
Die Sure teilt ihnen dann einen weiteren Aspekt der Weisheit Gottes mit, der darin liegt, dass Er die Ereignisse so verlaufen ließ, wie sie verliefen; nämlich die Ungläubigen und die Heuchler für ihre Taten zu vergelten:
The surah then tells them of another aspect of God’s wisdom in letting events develop in the way they did; namely, requiting the unbelievers and the hypocrites for their actions:
Gott wird auch die Heuchler und die Götzendiener, Männer wie Frauen, bestrafen, die schlechte Gedanken über Gott hegen. Das Übel umgibt sie von allen Seiten, und sie ziehen den Zorn Gottes auf sich. Er hat sie verstoßen und ihnen die Hölle bereitet, ein übles Ziel. Gott gehören alle Heerscharen der Himmel und der Erde; Er ist fürwahr der Allmächtige, der Weise.
God will also inflict suffering on the hypocrites and the polytheists, men and women, who harbour evil thoughts about God. Evil encompasses them from all sides, and they incur God's anger. He has rejected them and has prepared for them hell, an evil destination. To God belongs all the forces of the heavens and the earth; He is indeed Almighty, Wise.
Diese Verse fassen die Heuchler und die Götzendiener, Männer wie Frauen, zusammen und heben ihr gemeinsames Merkmal hervor: Sie hegen böse Gedanken über Gott und vertrauen nicht auf Seine bevorstehende Hilfe für die Gläubigen. Die Sure macht deutlich, dass sie alle vom Bösen umgeben sind und den Kreis desselben nicht verlassen können. Sie ziehen Gottes Zorn auf sich und sind daher von Seiner Barmherzigkeit ausgeschlossen. Das Böse wird ihr Ende sein. Tatsächlich steht die Heuchelei dem Götzendienst in keiner Weise nach; vielmehr ist sie sogar verachtenswerter.
These verses group together the hypocrites and the idolaters, men and women, highlighting their common characteristic of harbouring evil thoughts about God, having no trust in His forthcoming help to the believers. The surah makes clear that they are all encompassed by evil and cannot depart from its circle. They incur Gods anger and, therefore, they are expelled from His mercy. Evil will be their end. In fact, hypocrisy is in no way less than idolatry; indeed it is more contemptible.
Der Schaden, den die Heuchler der muslimischen Gemeinschaft zufügen, ist nicht geringer als der, den die Götzendiener anrichten, obwohl sich beide Arten in ihrer Natur und ihren äußeren Erscheinungsformen unterscheiden.
The harm the hypocrites do to the Muslim community is no less than what the idolaters do, although the two types are different in nature and physical aspects.
Die Sure macht das Hegen böser Gedanken über Gott zum kennzeichnenden Merkmal der Heuchler und Ungläubigen. Ein Gläubiger denkt stets gut von Gott und erwartet in allen Lagen Gutes, in guten wie in schlechten Zeiten. Er glaubt, dass Gott ihm in beiden Umständen Gutes bringen wird. Tatsache ist, dass das Herz eines Gläubigen stets zu Gott aufblickt, dessen Gnade und Wohltaten niemals enden. Wenn wir das Band des Glaubens mit Gott knüpfen, erkennen wir diese Tatsache und wissen sie zu schätzen. Die Heuchler und Ungläubigen dagegen haben kein Band mit Gott. Sie haben kein Gespür für diesen Gedanken, was wiederum dazu führt, dass sie böse Gedanken über Ihn hegen. Sie betrachten die Dinge nur oberflächlich und urteilen nach dem äußeren Schein. So erwarten sie nur Böses für sich selbst und für die Gläubigen, wann immer der Anschein es nahelegt. Sie haben keine Vorstellung von Gottes Macht, von Seiner Lenkung der Dinge und Ereignisse oder von Seiner feinsinnigen und durchdachten Planung.
The surah makes harbouring evil thoughts about God the distinctive feature of the hypocrites and the unbelievers. A believer always thinks well of God, expecting what is good in all situations, good and bad. He believes that God will bring him good in both conditions. The fact is that a believer’s heart always looks up to God, whose grace and favours never cease. When we establish the bond of faith with God, we realize this fact and appreciate it. The hypocrites and the unbelievers, by contrast, have no bond with God. They have no feeling of this concept, which, in turn, leads them to entertain evil thoughts about Him, casting only a superficial look at things and judging situations by appearances. Thus, they expect only evil to befall them and to befall the believers whenever appearances so suggest. They have no idea of God’s power, control of things and events, or His subtle and elaborate planning.
Der Vers fasst alle Arten von Feinden des Islams zusammen, beschreibt ihre Stellung vor Gott und das, was Er für sie bereitet hat, und fügt einen Hinweis auf die Macht und Weisheit Gottes hinzu: „Gott gehören die Heerscharen der Himmel und der Erde; Er ist fürwahr der Allmächtige, der Allweise.“ (Vers 7) Nichts von ihrer Lage entgeht Gott, und nichts ist zu schwer für Ihn.
The verse groups together all types of enemies of Islam, describing their position with God and what He has prepared for them, adding a comment pointing to God’s power and wisdom: “ To God belongs all the forces of the heavens and the earth; He is indeed Almighty Wise.” (Verse 7) Nothing of their situation escapes God, and nothing is too hard for Him.