„An die Thamūd entsandten Wir ihren Bruder Ṣāliḥ, und er sprach: „Dient Gott allein!‘, doch sie spalteten sich in zwei streitende Parteien.“ (Vers 45) In diesem Vers wird die ganze Botschaft, die Ṣāliḥ seinem Volk überbrachte, in einem einzigen Punkt zusammengefasst: „Dient Gott allein!‘ Dies ist die Grundlage der göttlichen Botschaft an die Menschheit in allen Generationen und bei allen Propheten und Gesandten. Obwohl alles um den Menschen im Universum und in ihm selbst zum Glauben an diese grundlegende Wahrheit drängt, lebte die Menschheit über unzählige Generationen hinweg in der Verleugnung oder dem Spott über diese einfache und grundlegende Tatsache. Auch heute weicht sie ihr bewusst aus und schlägt abweichende Wege ein, die von dem rechten und geraden Pfad wegführen.“
“To the Thamūd We sent their brother, Şāliĥ, and he said: “Worship God alone’, but they split into two contending factions.” (Verse 45) In this verse the whole message Şāliĥ conveyed to his people is summed up in one point, “worship God alone,’ which is the basis of the divine message to mankind throughout all generations, and with all prophets and messengers. Although everything around man in the universe and within man himself urges belief in this fundamental truth, humanity lived for countless generations denying or deriding this basic and simple fact. It continues to deliberately evade it today, taking divergent routes that lead it away from the right and straight path.
Die Sure schildert die Haltung der Leute Ṣāliḥs, nachdem er sich bemüht hatte, sie zum Glauben zu bewegen; doch sie spalteten sich in zwei Gruppen: eine, die auf ihn reagierte, und die andere, die sich ihm widersetzte. Letztere bildete die Mehrheit, wie uns an anderer Stelle im Qur’ān berichtet wird.
The sūrah mentions the attitude of Şāliĥ’s people after he had endeavoured to persuade them to believe, but they split into two factions: one that responded to him and the other who opposed him. The latter formed the majority, as we are told elsewhere in the Qur’ān.
Wir stellen dann eine Lücke in der Erzählung fest, was in der Qur'ān-Erzählung nicht ungewöhnlich ist. Wir gewinnen den Eindruck, dass diejenigen, die die Botschaft Ṣāliḥs leugneten, versuchten, die Strafe Gottes, vor der er sie gewarnt hatte, herbeizubeschleunigen, anstatt um die Rechtleitung und Barmherzigkeit Gottes zu bitten. Darin glichen sie den Quraysch, die ebenfalls die Strafe Gottes beschleunigten. Ṣāliḥ kritisierte ihre Haltung und versuchte, sie anzuleiten, Gottes Vergebung zu suchen, damit sie Seiner Barmherzigkeit teilhaftig würden: „Er sprach: Mein Volk, warum wollt ihr das Böse beschleunigen, anstatt auf das Gute zu hoffen? Warum bittet ihr nicht Gott um Vergebung, damit euch Seine Barmherzigkeit zuteilwerde?“ (Vers 46)
We then have a gap in the story, which is common in Qur’ānic narration, and we sense that those who denied Şāliĥ’s message tried to hasten God’s punishment against which he had warned them, rather than praying for God’s guidance and mercy. In this they were the same as the Quraysh who also precipitated God’s punishment. Şāliĥ criticized their attitude and tried to direct them to seek God’s forgiveness, so that they might receive His mercy: “Said [Şāliĥ]: My people, why do you seek to hasten evil instead of hoping for the good? Why do you not seek God’s forgiveness, so that you may be graced with His mercy?” (Verse 46)
Die Herzen der Ungläubigen können ein solches Maß an Verderbtheit erreichen, dass sie zu Gott flehen und sagen: „Gott, wenn dies wahrhaftig Deine offenbarte Wahrheit ist, dann lass Steine vom Himmel auf uns regnen oder bring uns schmerzhafte Qual.“ (8: 32) Sie sagen dies, anstatt Gott darum zu bitten, sie zum Glauben an die Wahrheit zu leiten, die Er offenbart hat. Während sich dieser Vers auf das bezieht, was die Quraisch sagten, sagte das Volk von Ṣāliḥ etwas Ähnliches und wies die Aufrufe seines Propheten zurück, sie sollten umkehren, Gottes Vergebung suchen und um Seine Barmherzigkeit beten. Sie rechtfertigten sogar ihren Ärger über ihn und seine Anhänger, indem sie sagten, diese brächten Unglück, und sie erwarteten, dass ihnen infolge ihrer Anwesenheit Böses widerfahren werde: „Sie antworteten: Wir sehen in euch und denen, die euch folgen, ein böses Vorzeichen.“ (Vers 47)
The hearts of unbelievers can reach such a level of corruption that they appeal to God, saying: “God, if this be indeed Your revealed truth, then rain down upon us stones from the skies, or inflict grievous suffering on us.” (8: 32) They say this rather than praying to God to guide them to believe in the truth He has revealed. While this verse refers to what the Quraysh said, Şāliĥ’s people said something similar, rejecting their prophet’s appeals that they should repent, seek God’s forgiveness and pray for His mercy. They even justified their irritation with him and his followers by saying that they constituted a bad omen and that they expected evil to befall them as a result of their presence: “They answered: We augur evil from you and those that follow you.” (Verse 47)
Das arabische Verb iṭṭayyarnā, hier wiedergegeben als „wir erwarten Unheil“, bezieht sich auf die verschiedenen abergläubischen Gewohnheiten unwissender Menschen, die sich der Klarheit des Glaubens verschließen. In Arabien scheuchte ein Mann, der im Begriff war, eine ernste Entscheidung zu treffen, einen Vogel auf. Flog der Vogel nach rechts statt nach links, so fühlte sich der Mann in seinem Vorhaben zuversichtlich und setzte es um. Flog der Vogel nach links, so wurde der Mann niedergeschlagen und erwartete Böses. Es versteht sich von selbst, dass Vögel nichts von der Welt wissen, die jenseits unserer Wahrnehmung liegt. Ihr spontaner Flug kann uns nichts über das Unbekannte sagen. Doch es liegt in der menschlichen Natur verankert, dass sie nicht ohne etwas Unbekanntes leben kann, dem sie das zuschreibt, was jenseits ihres Wissens und Könnens liegt. Schreibt sie es nicht durch den Glauben Gott zu, der alles weiß, was jenseits der Reichweite der Wahrnehmung irgendeines Geschöpfs liegt, so schreibt sie es Legenden und Aberglauben zu, die keine Grenzen kennen und keiner Logik folgen.
The Arabic text uses the verb iţţyrnā, rendered here as ‘we augur evil’. It refers to the different superstitious habits of ignorant people who refuse to accept the clarity of faith. In Arabia a person who was about to take a serious decision would scare a bird. If the bird flew towards the right rather than the left, the man felt optimistic about his decision and went ahead with it. If the bird flew to the left, the man would be gloomy, expecting evil. Needless to say, birds know nothing of the world that lies beyond our perception. Their spontaneous flight cannot tell us anything about the unknown. But it is ingrained within human nature that it cannot live without something unknown to which it attributes what lies beyond its knowledge and ability. When it does not attribute this, through faith, to God who knows all that lies beyond the reach of any creature’s perception, it attributes it to legend and superstition that know no limit and follow no logic.
Viele leugnen Gott und weigern sich, Ihm das zuzuschreiben, was jenseits der menschlichen Wahrnehmung liegt, und bezeichnen es als religiösen Trugschluss, während sie für sich selbst einen höheren Wissensmaßstab beanspruchen. Zugleich messen sie der Zahl 13, einer schwarzen Katze, die ihren Weg kreuzt, oder dem Anzünden zweier Zigaretten mit einem einzigen Streichholz große Bedeutung bei oder anderen solchen abergläubischen Vorstellungen. Dies zeigt, wie sich Menschen gegen ihre eigene Natur und ihr Bedürfnis nach Glauben sträuben. Tatsächlich kann die menschliche Natur bei dem Versuch, viele universelle Phänomene zu erklären, die das menschliche Wissen noch nicht ergründet hat, nicht auf den Glauben verzichten. Ja, manches davon wird dem menschlichen Wissen immer verschlossen bleiben, weil es über die menschliche Fähigkeit hinausgeht, die dem Menschen entsprechend dem gegeben ist, was er zur Erfüllung seiner Aufgabe braucht, das Leben auf Erden aufzubauen.
Many are those who deny God, and refuse to attribute to Him what lies beyond human perception, describing it as religious fallacy, while claiming for themselves a superior standard of knowledge. At the same time they attach much importance to the number 13, or to a black cat crossing their path, or to lighting two cigarettes with one match, or other such superstitious notions. This is indicative of the way people resist human nature and its need for faith. Indeed human nature cannot dispense with faith in its attempt to explain many universal phenomena which human knowledge has not yet fathomed. Indeed some of these will always remain beyond the reach of human knowledge, because they exceed human ability which is given to man in accordance with what he needs for the fulfilment of his task of building life on earth.
Als das Volk Ṣāliḥs seine dumme Ausrede vorbrachte, die ihre abergläubische Verwirrung verriet, legte Ṣāliḥ ihnen die Wahrheit klar vor Augen: „Er sprach: Das Böse, das ihr vorausahnt, kann nur von Gott kommen.“ (Vers 47) Alles, was mit euren Glücksumständen, eurer Zukunft und eurem Schicksal zusammenhängt, liegt bei Gott. Er hat gewisse Regeln festgelegt, den Menschen geboten, Seinen Gesetzen zu folgen, und ihnen den klaren Weg vor Augen gestellt, auf dem sie ihr Glück sicherstellen können.
When Şāliĥ’s people stated their stupid excuse, one which betrayed their superstitious confusion, Şāliĥ put the truth clearly before their eyes: “Said he: The evil you augur can come only from God.” (Verse 47) Everything that relates to your fortunes, future and destiny lies with God. He has set certain rules, commanded people to comply with His laws, and set clear before them the way to ensure their happiness.
Wer der göttlichen Rechtleitung folgt, wird deren guten Ergebnisse ernten, ohne dass er einen Vogel aufscheuchen muss, um zu entscheiden, welchen Weg er einschlagen soll. Wer hingegen von Seiner Rechtleitung abweicht, wird böse Folgen ernten, auch wenn ihn die aufgescheuchten Vögel durch die Richtung ihres Flugs beruhigen mögen.
Whoever follows divine guidance will have its good results, without any need to scare a bird in order to decide what path to follow. Those who deviate from His guidance will reap evil results, even though their scared birds may reassure them by the direction of their flight.
„Ihr seid wahrlich Menschen, die geprüft werden.“ (Vers 47) Ihr werdet gewiss geprüft, sowohl durch alles, was euch widerfährt, Gutes wie Schlechtes, als auch durch Gottes Gnade, die euch gewährt wird. Deshalb solltet ihr wachsam bleiben, die Ereignisse studieren und erkennen, dass sie Teil der Prüfung sind, die gute Ergebnisse sichert, die niemals durch das Verfolgen von Vorzeichen erreicht werden können.
“You are indeed people undergoing a test.” (Verse 47) You are certainly being tested with whatever happens to you, good or bad, and with God’s bounty that is given to you. Therefore, to stay alert, study events and recognize that they are part of the trial that will ensure good results which can never be achieved through pursuing omens.
Der wahre Glaube lässt Menschen die Dinge richtig einschätzen und regt sie an, über das nachzudenken, was um sie herum geschieht. Er lässt sie erkennen, dass sich alles nach dem Willen Gottes vollzieht und nichts das Ergebnis blinden Zufalls ist. So gewinnt das Leben an Wert, und die Menschen erreichen einen höheren geistigen Standard. Der Mensch geht seinen Lebensweg auf diesem Planeten nicht isoliert vom Universum um ihn herum, von seinem Schöpfer, der dessen Angelegenheiten lenkt, oder von den Naturgesetzen, die Gott wirken lässt, um den Fortbestand des Universums zu sichern.
True faith makes people evaluate things properly, motivates them to reflect on what takes place all around them. It makes them realize that it all happens by God’s will, while nothing is the result of blind coincidence. Thus, life increases in value and people attain a higher spiritual standard. Man makes his journey through life on this planet without any isolation from the universe around him, or its Creator who conducts its affairs, or the laws of nature operated by God to ensure the continuity of the universe.
Dieser gesunde Ansatz wird jedoch nur von gesunden Herzen angenommen, die nicht durch unumkehrbares Abweichen von der Wahrheit verdreht worden sind.
This sound approach is, however, accepted only by sound hearts which have not been twisted by irrevocable deviation from the truth.
Unter dem Volk von Ṣāliḥ gab es neun Anführer, die in ihrer Ablehnung seines Rufes unversöhnlich waren. Daher schmiedeten sie Pläne gegen ihn und seine Familie:
Among Şāliĥ’s people there were nine leaders who were irreconcilable in their opposition to his call. Hence, they plotted against him and his family:
In der Stadt lebten neun Männer, die auf Erden Unheil stifteten und nichts Gutes taten. Sie sagten: „Lasst uns einander bei Gott schwören, dass wir ihn und seine Familie nachts plötzlich töten werden; dann werden wir zu seinen nächsten Angehörigen unverfroren sagen: ‚Wir waren bei der Vernichtung seiner Familie nicht zugegen, und wir sprechen tatsächlich die Wahrheit.‘“ (Verse 48-49)
There were in the city nine men who did evil deeds in the land, and would not do any good. They said: ‘Let us swear a mutual oath by God that we shall suddenly kill him and his household by night; and then we shall boldly say to his next of kin, “We did not witness the destruction of his household; and we are indeed telling the truth.” (Verses 48-49)
Diese neun Menschen hatten in ihren Herzen keinen Raum für die Wahrheit und ihre Botschaft gelassen.
These nine people had left no room in their hearts for the truth and its message.
Sie waren entschlossen, die Sache zum Abschluss zu bringen, nachdem sie Ṣāliḥs Argumentation als überwältigend empfanden. Daher schmiedeten sie einen Plan. Besonders auffällig ist, dass sie sich vor Gott eidlich verpflichteten, Ṣāliḥ und seine Familie unter dem Schutz der Dunkelheit zu töten. Dies alles, obwohl er nichts anderes verlangte, als dass sie an Gott glaubten und Ihn allein anbeteten. Ebenso auffällig ist, dass sie nicht nur schworen, ihn und seine Familie zu töten, sondern auch beabsichtigten, jegliches Wissen um das Verbrechen abzustreiten. { „Wir sagen gewiss die Wahrheit.“ } Sie würden sie im Dunkeln töten, und somit würden sie die Tötung nicht sehen und folglich auch nicht Zeugen davon sein.
They were determined to bring matters to a head after they found Şāliĥ’s argument overpowering. Hence they devised a plot. Most singularly, they agreed under oath by God to kill Şāliĥ and his family under the cover of darkness. All this when he asked nothing other than that they believe in God and worship Him alone. It is also singular that they should not only swear to kill him and his family, but that they were also intent on denying any knowledge of the crime. “We are indeed telling the truth.” They would kill them in darkness, and as such they would not see the killing and hence would not be witnesses to it.
Was für ein dummer, oberflächlicher Trick! Dennoch benutzten sie ihn, um sich selbst zu beruhigen und ihre Lügen zu rechtfertigen. Es ist gewiss bemerkenswert, dass solche Menschen so sehr darauf bedacht waren, wahrhaftig zu klingen, angesichts der Umstände. Wenn der Blick für die Führung Gottes verstellt ist, die den geraden Weg weist, offenbart die menschliche Natur unzählige solcher Windungen und Abwege.
What a stupid, shallow trick! Yet they used it to reassure themselves and justify their lies. It is certainly singular that such people were so keen to sound truthful given the circumstances. When it is blinded to God’s guidance which shows the straight path, human nature betrays countless such twists and deviations.
Also schmiedeten sie Ränke und planten, doch Gott beobachtete sie und wusste um ihre Ränke: „Sie schmiedeten einen Plan, doch auch Wir schmiedeten einen Plan, während sie es nicht bemerkten.“ (Vers 50) Der Abstand zwischen den beiden Plänen und den beiden Mächten hinter ihnen ist zu groß, um überbrückt zu werden. Dennoch werden oft diejenigen, die Macht besitzen, von ihren Mitteln getäuscht und achten nicht auf das wachsame Auge, das nie schläft. Sie bedenken nicht die Macht Gottes, die sie plötzlich und von dort ergreift, wo sie es nicht erwarten: „Siehe, welches Ende ihre ganzen Ränke nahmen: Wir vernichteten sie vollständig, zusammen mit ihrem ganzen Volk, und ihre Wohnstätten stehen nun leer, verwüstet, wegen ihres Unrechts.“ (Verse 51–52)
So they schemed and plotted, but God was watching them, aware of their scheming: “They devised a scheme; but We also devised a scheme, while they could not perceive it.” (Verse 50) The gap between the two schemes, and the two powers behind them is too far to bridge. Yet often are those who have power deceived by their resources, oblivious to the watching eye that never sleeps. They do not reckon with God’s power as it takes them suddenly and from where they do not expect: “Behold what all their scheming came to in the end: We destroyed them utterly, together with all their people, and their dwellings are now empty, ruined, because of their wrongdoing.” (Verses 51- 52)
Es ist nur ein kurzer Augenblick, und doch verschlingt sie die Vernichtung, und ihre Häuser bleiben leer, ohne dass auch nur eine Seele übrig bliebe. Einen Augenblick zuvor hatten sie ihre böse Ränke geschmiedet. Die Sure stellt die beiden Szenen bewusst in rascher Folge nebeneinander, um das verheerende Element hervorzuheben, das jene Ränkeschmiede unvorbereitet trifft, die sich durch ihre Macht täuschen lassen und meinen, ihr Plan sei vollkommen durchdacht.
It is only a brief moment yet destruction engulfs them, leaving their homes empty with no soul surviving. A moment earlier they had been scheming their evil plot. The sūrah deliberately portrays the two scenes in quick succession, in order to highlight the devastating element that takes unawares those plotters who are deceived by their power, thinking their scheme perfectly worked out.
„Darin liegt ein deutliches Zeichen für Menschen mit Wissen.“ (Vers 52) Die Sure als Ganzes und ihre Anmerkungen zu den Geschichten, die sie erzählt, betonen wiederholt die Bedeutung des Wissens.
“In this there is a clear sign for people of knowledge.” (Verse 52) The sūrah as a whole and its comments on the stories it relates repeatedly emphasizes the importance of knowledge.
Im Anschluss an dieses Bild einer plötzlichen Bestrafung erwähnt die Sure, dass jene Gläubigen, die gottesbewusst waren und Ihn fürchteten, gerettet wurden: „Und Wir retteten jene, die glaubten und gottesfürchtig waren." (Vers 53) Wer Gott fürchtet, bleibt von anderen Ängsten verschont.
Following this image of surprise punishment, the sūrah then mentions that those believers who were conscious of God and feared Him were saved: “And we saved the people who believed and were God-fearing.” (Verse 53) A person who fears God is spared other fears.
Es wird in einem heiligen Ḥadīth klar ausgesagt: „Gott wird nicht zulassen, dass zwei Arten von Furcht einen Gläubigen befallen.“ So fürchtet ein Gläubiger, der Gott wahrhaftig fürchtet, niemand anderen.
It is clearly stated in a sacred ĥadīth that “God will not allow two types of fear to afflict a believer.’ Thus, a believer who truly fears God will fear no one else.