Der Baum des islamischen Glaubens wurde in seiner wirklichen, reinen und unverfälschten Gestalt auf der Erde gepflanzt. Er war dem herrschenden Zustand der Unwissenheit, der Dschahiliyya, völlig fremd, und zwar nicht nur auf der Arabischen Halbinsel, sondern in der ganzen Welt. Tatsächlich bestand eine große Kluft zwischen ihm und der abweichenden und farblosen Form des abrahamitischen Glaubens, die mit örtlichem Aberglauben vermischt war und welche die arabischen Götzendiener aufrechterhielten. Muhammad ﷺ verkündete einen klaren, geradlinigen, einfachen und zugleich umfassenden und tiefgründigen Glauben, der vollkommen mit dem ursprünglichen reinen Glauben übereinstimmte, den Abraham predigte, jedoch auf einem Niveau der Vollkommenheit, das dem entspricht, dass er die letzte Botschaft an die Menschheit ist, sich an sie in ihrer Reifestufe richtet und bis zum Ende der Zeit unverändert bleibt. Nehmen wir etwa die Vorstellung von mehreren Gottheiten, die Gott Teilhaber zuweist: In dieser Hinsicht verehrten die Araber Engel, Statuen, Dschinn und Geister. Ihre Glaubensvorstellungen waren ein Gemisch aus verdorbenen und hohlen Begriffen. Vergleiche man diese mit dem edlen Bild, das der Koran von Gott und Seiner majestätischen Macht zeichnet, die für jedes Geschöpf sorgt, so ist die Kluft zwischen beiden unermesslich.
The tree of the Islamic faith, in its real, clean and pure form, was being planted on earth. It was totally unfamiliar to the prevailing state of ignorance, or jahiliyyah, not only in the Arabian Peninsula but throughout the globe. Indeed there was a great gulf between it and the deviant and colourless form of the Abrahamic faith, mixed with local superstitions, which the Arab idolaters upheld. What Muhammad (peace be upon him) advocated was a clear, straightforward, simple, yet comprehensive and profound faith that was fully in line with the original pure faith preached by Abraham, but to a standard of perfection that fits its being the last message to mankind, addressing them in their stage of maturity and remaining intact to the end of time. Take, for example, the notion of multiple deities that assigns partners to God: in this respect, the Arabs worshipped angels, statues, the jinn and spirits. Their beliefs were a medley of corrupt and hollow notions. Compare these with the noble picture the Qur’an paints of God and His majestic power that takes care of every creature. The gulf between the two is immense.
Ebenso groß war die Kluft zwischen dem Klassensystem, das in Arabien herrschte, dem klerikalen Charakter seiner Religion und dem Monopol auf Vorrechte, etwa der Hüterschaft der Ka'ba, auf der einen Seite, und der Gleichheit aller Menschen, die der Islam predigte, und der unmittelbaren Beziehung jedes Einzelnen zu Gott, wie sie im Qur'an dargelegt wird, auf der anderen Seite. Ebenso stand die Moral, die der Prophet Muhammad ﷺ vertrat, in einem krassen Gegensatz zu den Werten, die in der Gesellschaft der Dschahiliyya in Arabien vorherrschten.
Similarly wide is the gulf between the class system that prevailed in Arabia, the clerical nature of its religion and the monopoly of privileges, such as custodianship of the Ka(bah, on the one hand and the equality of all people preached by Islam and every individual’s direct relation with God as explained in the Qur’an on the other. Likewise, the morality advocated by the Prophet Muhammad was a world apart from the values that prevailed in Arabia’s jahiliyyah society.
Diese große Kluft zwischen dem neuen Glauben und den Überzeugungen, Werten und Praktiken der Quraisch reichte aus, um einen direkten Konflikt zwischen beiden Lagern herbeizuführen. Es gab jedoch andere Faktoren, die für die Quraisch vielleicht noch gewichtiger waren als die Frage des Glaubens. Zum Beispiel gab es soziale Faktoren, die sie dazu veranlassten, das zu äußern, was im Qur'an überliefert ist: „Und sie sagen: ‚Warum wurde dieser Qur'an nicht einem bedeutenden Mann aus den beiden Städten offenbart?‘“ (43:31) Mit den beiden Städten sind hier Makkah und Ta'if gemeint. Obwohl der Propheten ﷺ ein Nachkomme der edelsten Familie der Quraisch war, machte es allein die Tatsache, dass er nicht das Oberhaupt seines Stammes war, seinen Stammesführern sehr schwer, seine Führung anzuerkennen. In diesem gesellschaftlichen Umfeld hatte die Stellung innerhalb des eigenen Stammes höchste Bedeutung.
This great gulf between the new faith and the Quraysh’s beliefs, values and practices was sufficient to bring about direct conflict between the two camps. There were, however, other factors which perhaps were, to the Quraysh, more serious than the issue of faith. There were, for example, social factors, some of which prompted them to suggest what is reported in the Qur’an: “ They also say, 'Why was not this Quran revealed to some great man of the two cities?”' (43: 31) The two cities mentioned here are Makkah and Ta’if. Despite the fact that the Prophet was a descendent of the noblest family in the Quraysh, the very fact that he was not the chief of his clan made it very difficult for their chiefs to accept his leadership. In that social environment, position in one’s clan was of paramount importance.
Auch familiäre Faktoren spielten eine Rolle. Die Bedeutung davon sehen wir in der Tatsache, dass ‘Amr ibn Hischam, besser bekannt als Abu Dschahl, sich hartnäckig weigerte, die Wahrheit der islamischen Botschaft anzuerkennen, obwohl er von ihr überzeugt war, weil der Prophet ﷺ, der sie verkündete, dem Stamm der ‘Abd Manaf angehörte.
Family factors also played their part. We see such significance in the fact that ‘Amr ibn Hisham, better known as Abu Jahl, stubbornly refused to accept the truth of the Islamic message, despite his being certain of it, because the Prophet preaching it belonged to the ‘Abd Manaf clan.
Dies wird in der Geschichte von Abu Jahl, Abu Sufyan und al-Akhnas ibn Shariq überliefert, die jeweils einzeln an drei aufeinanderfolgenden Nächten hinausgingen, um dem Qur'an zuzuhören, wie er vom Propheten ﷺ rezitiert wurde. Jeden Morgen trafen sie sich auf dem Heimweg und begannen, einander Vorwürfe zu machen, und sie gelobten, dies nie wieder zu tun, damit ihr Verhalten andere nicht ermutigte, dem Qur'an zuzuhören. Als al-Akhnas Abu Jahl fragte, was er von dem halte, was er Muhammad ﷺ habe rezitieren hören, antwortete dieser: „Wir haben mit der Sippe von Abd Manaf um Ehren gewetteifert: Sie speisten die Armen, und wir taten dasselbe; sie gewährten großzügige Unterstützung denen, die sie benötigten, und wir taten dasselbe. Als wir auf gleicher Stufe standen, wie zwei Rennpferde, die Kopf an Kopf laufen, sagten sie, einer von ihnen sei ein Prophet, der Offenbarungen von oben empfängt! Wann können wir eine solche Ehre erlangen? Bei Gott, wir werden ihm niemals glauben.“1
This is recounted in the story ofAbu Jahl, Abu Sufyan and al-Akhnas ibn Shariq who each went out individually, on three consecutive nights, to listen to the Qur’an being recited by the Prophet. Every morning, they met on their way back home and started blaming each other, pledging that they would never do this again, lest their actions encourage others to listen to the Qur’an. When al-Akhnas asked Abu Jahl what he thought of what he heard Muhammad reciting, the latter answered: “We have competed with the clan of (Abd Manaf for honours: they fed the poor, and we did the same; they provided generous support to those who needed it and we did the same. When we were together on the same level, like two racehorses running neck and neck, they said that one of their number was a Prophet receiving revelations from on high! When can we attain such an honour? By God, we shall never believe in him.”1
Es gab auch andere Interessen und psychologische Beweggründe, die darauf abzielten, diesen neuen Baum auszureißen, bevor er feste Wurzeln schlagen und seine Zweige ausbreiten konnte. Diese Bemühungen verstärkten sich besonders, als die neue Botschaft von der privaten und persönlichen Verkündigung auf die offene, öffentliche Bühne übergegangen war und die wesentlichen Merkmale des neuen Glaubens, des Islam, darlegte. Der Qur’an sprach in klaren Worten und zeigte die Absurdität des Polytheismus sowie seiner abwegigen Vorstellungen und Traditionen auf.
There were also other interests and psychological factors determined to uproot this new tree before it could firmly establish its roots and stretch forth its branches. Such efforts were particularly heightened once the new message had moved on from private and individual advocacy to the open, public stage, outlining the essential features of the new faith, Islam. The Qur’an spoke in clear terms, showing the absurdity of polytheism and its deviant concepts and traditions.
Trotz seiner Stellung als Prophet, der Offenbarungen von oben empfängt, war Muhammad ﷺ ein Mensch, der normale menschliche Gefühle erlebte. Er war einer so entschlossenen Ablehnung ausgesetzt, die in einem allumfassenden Kampf gegen ihn, seine Botschaft und die kleine Schar seiner Anhänger gipfelte. Er und seine Gefährten konnten nicht umhin, die falschen Anschuldigungen zu hören, die die Ungläubigen gegen ihn erhoben. „Sie sagen: ‚Er ist gewiss besessen.‘“ {Vers 51} Dies war nur eine der vielen Arten des Spotts, den sie gegen ihn richteten, wie im Qur'an berichtet wird. Ein solcher Spott, zusammen mit der Misshandlung und Verfolgung, die viele seiner Anhänger durch ihre eigenen Verwandten und Stammesangehörigen erlitten, betrübte Muhammad ﷺ, den Gesandten Gottes ﷺ, sehr.
His position as a Prophet receiving revelations from on high notwithstanding, Muhammad was a man who experienced normal human feelings. He was at the receiving end of such determined opposition that culminated in an all out fight against him, his message and the small band of his followers. He and his Companions could not help but hear the false allegations the unbelievers levelled at him. “ They say, ‘He is surely mad. (Verse 51) This was but one of the many types of ridicule they levelled on him, as is reported in the Qur’an. Such ridicule, added to the abuse and persecution many of his followers suffered at the hands of their own relatives and clansmen, pained Muhammad, God’s Messenger, greatly.
Wir sehen in den mekkanischen Suren, wie Gott Seinem Gesandten und dieser kleinen Gruppe von Anhängern Seine reichliche Fürsorge zuteilwerden lässt, indem Er ihn tröstet und ihn sowie diejenigen, die seine Botschaft angenommen haben, lobt. In diesem Zusammenhang hebt Gott den moralischen Aspekt hervor, der in der islamischen Botschaft und ihrem Träger, Muhammad ﷺ, verkörpert ist. Er widerlegt, was die Ungläubigen über ihn behaupteten. Er versichert den verfolgten Gläubigen, dass Er auf ihrer Seite steht, sodass sie nicht an ihre Feinde denken müssen, so mächtig und wohlhabend diese auch erscheinen mögen.
We see in Makkan surahs how God bestows His abundant care on His Messenger and this small group of followers, consoling and commending him and those who accepted his message. In this respect, God gives prominence to the moral aspect embodied in the Islamic message and its bearer, Muhammad (peace be upon him). He refutes what the unbelievers alleged about him. He reassures the persecuted believers that He is on their side, so they do not have to think about their enemies, powerful and wealthy as they may seem.
Wir finden in dieser Sure viele Beispiele dafür, wie Gott den Propheten ﷺ tröstet und beruhigt: „Nun. Bei der Feder und dem, was sie niederschreiben, du bist durch die Gnade deines Herrn kein Verrückter. Und gewiss wirst du einen unvergänglichen Lohn haben. Gewiss, du besitzt einen erhabenen Charakter." (Verse 1–4)
Über die Gläubigen sagt Er: „Für die Gottesfürchtigen gibt es bei ihrem Herrn Gärten der Wonne. Sollten Wir jene, die sich Uns unterwerfen, so behandeln, wie Wir die Schuldigen behandeln? Was ist mit euch los? Nach welchem Maßstab urteilt ihr?" (Verse 34–36)
Über einen der bedeutenderen Feinde des Propheten ﷺ sagt Gott: „Gehorche keinem verachtenswerten Schwörer, Verleumder, der mit verleumderischen Geschichten umhergeht, Verhinderer des Guten, Übertreter, Sündiger, Grausamen und obendrein mit Bösem behaftet. Nur weil er Reichtum und Kinder hat, sagt er, wenn Unsere Offenbarungen ihm vorgetragen werden: ‚Fabeln der Alten!' Wir werden ihn auf dem Rüssel brandmarken." (Verse 10–16)
Der Allmächtige spricht dann allgemein über den Kampf gegen jene, die die Wahrheit leugnen: „Überlass Mir daher jene, die diese Offenbarung leugnen. Wir werden sie Schritt für Schritt auf Wegen niederstrecken, die sie nicht kennen. Ich gewähre ihnen mehr Zeit; Meine List ist wahrlich fest." (Verse 44–45)
Dies unterscheidet sich von der Strafe im Jenseits, wenn die Hochmütigen gedemütigt werden: „An dem Tag, an dem die Dinge so bedrängend werden, wird man sie auffordern, sich niederzuwerfen, doch sie werden nicht dazu imstande sein. Ihre Blicke werden gesenkt sein, und Schmach wird sie überwältigen. Man hatte sie aufgefordert, sich niederzuwerfen, als sie in Sicherheit waren." (Verse 42–43)
We find in this surah many examples of how God comforts and reassures the Prophet: “Nun. By the pen, by all they write, you are not, by your Lord's grace, a madman. And indeed you shall have a never-ending reward. Most certainly, yours is a sublime character." (Verses 1—4) He also says of the believers: “For the God-fearing there shall be gardens of bliss with their Lord. Should We treat those who submit themselves to Us as We treat the guilty? What is the matter with you? On what basis do you judge?" (Verses 34-36) Of one of the Prophet s more prominent enemies, God says: “Pay no heed to any contemptible swearer, slanderer, going about with defaming tales, hinderer of good, aggressor, sinful, cruel and, on top of all that, given to evil. Just because he has wealth and children, when Our revelations are recited to him, he says, Fables of the ancients!' We shall brand him on the snout." (Verses 10-16) The Almighty then speaks about the war against those who deny the truth generally: “ Therefore, leave to Me those who deny this revelation. We shall bring them low, step by step, in ways beyond their knowledge. I will allow them more time: My scheme is truly firm." (Verses 44-^45) This is different from the punishment of the hereafter when the arrogant will be humiliated: “On the day when matters become so dire, they will be asked to prostrate themselves, but they will not be able to do so. Their eyes will be downcast, with ignominy overwhelming them. They were invited to prostrate themselves when they were safe." (Verses 42-43)
Die Sure führt das Beispiel jener Menschen an, die einen Garten besaßen, aber zu gierig waren. Dies dient als Warnung, die sich gegen die Ältesten der Quraisch richtet, die sich aufgrund ihres Reichtums und ihrer Familien mächtig fühlten, gegen die neue Botschaft intrigierten und versuchten, sie zu Fall zu bringen. Am Ende gebietet die Sure dem Propheten ﷺ, in der Not standhaft zu bleiben:
The surah cites the example of those people who had a garden, but were too greedy. This serves as a warning directed against the elders of the Quraysh who, feeling powerful on account of their wealth and families, schemed against the new message, trying to bring it down. At the end, the surah enjoins the Prophet to remain steadfast in adversity:
„Warte also geduldig auf das Urteil deines Herrn und sei nicht wie der Mann im Walfisch..(Vers 48)"
“So, await in patience your Lord's judgement; and do not be like the man in the whale..(Verse 48)
Durch solchen Trost, Lob und Zuspruch, verbunden mit furchterregenden Warnungen und einem kompromisslosen Angriff auf die Ungläubigen, ergreift Gott Selbst die Partei des Kampfes. Wir erkennen die Merkmale jener Zeit, als die Gläubigen wenige und schwach waren, Verfolgung und Not erlitten und sich einem entschlossenen Bemühen gegenübersahen, den Baum ihres neuen Glaubens mit der Wurzel auszureißen. Im Stil der Sure, in den Worten, die sie verwendet, und in ihren Themen erkennen wir bestimmte Merkmale des Umfelds, in dem die neue Botschaft wirkte.
Through such comforting, praise and reassurance, coupled with fearsome warnings and an uncompromising attack on the unbelievers, God Himself takes up the fight. We can discern the features of that period when the believers were few, weak, suffering persecution and hardship and facing a determined effort to uproot the tree of their new faith. In the surah's style, the words it uses and in its themes we identify certain features of the environment in which the new message functioned.
Im Wesentlichen war sie von naiven Vorstellungen, kleinlichen Anliegen und dem Fehlen jeglichen tiefgründigen Denkens geprägt.
Essentially, it was characterized by naive concepts, petty concerns, and the lack of any profound thinking.
Eine solche Naivität zeigt sich in den groben Methoden der Ungläubigen, mit denen sie der Botschaft des Propheten entgegentreten. Sie bezeichnen ihn als Verrückten, doch dieser Vorwurf entbehrt auch nur des elementarsten Taktgefühls. Es ist grobe Beschimpfung, vorgebracht von ungehobelten, ungebildeten und schlecht erzogenen Menschen.
Such naivety is seen in the unbelievers’ crude methods to counter the Prophets message. They describe him as a madman, but this is an allegation that lacks even elementary tact. It is crude abuse levelled by uncouth, unrefined and ill-mannered people.
Ihre Naivität tritt dadurch deutlich zutage, wie Gott ihre falschen Anschuldigungen widerlegt. Erstens ist die Linie, die er verfolgt, am besten auf ihre eigene Lage abgestimmt: „Du bist durch die Gnade deines Herrn kein Wahnsinniger. Und gewiss wirst du einen niemals endenden Lohn haben. Ganz sicher ist dein Charakter erhaben. Du wirst bald sehen, und sie werden sehen, wer von euch der Betroffene ist.“ (Verse 2–6) Zweitens fügt die Sure eine deutliche Warnung hinzu: „So achte nicht auf jene, die die Wahrheit leugnen. Sie würden sich wünschen, dass du dich ihnen gegenüber nachgiebig zeigst, damit auch sie nachgiebig werden?“ (Verse 8–9) Drittens wendet die Widerlegung ihre schmähenden Worte gegen einen aus ihrer eigenen Mitte.
Their naivety is brought into focus by the way God refutes their false allegations. First of all, the line it takes is the most suited to their own conditions: “You are not, by your Lord's grace, a madman. And indeed you shall have a never-ending reward. Most certainly, yours is a sublime character. You shall before long see, as they will see, which of you is the one afflicted." (Verses 2-6) Secondly, the surah adds a clear warning: “So pay no heed to those who deny the truth. They would love that you compromise with them, so that they will also compromise? (Verses 8-9) Thirdly, the refutation turns their abusive words against one of their own number:
„Außerdem sollst du auf keinen verächtlichen Schwörer hören, auf keinen Verleumder, der mit Verleumdungen umhergeht, auf keinen Verhinderer des Guten, auf keinen Übertreter, auf keinen Sünder, auf keinen Grausamen und überdies auf keinen, der von Bösem erfüllt ist? (Verse 10–13) Viertens steigert sich die Aufmerksamkeit, während die Sure die Geschichte jener Besitzer eines Gartens erzählt, denen trotz ihres Reichtums jegliche Feinheit fehlte. In ihrer Überheblichkeit flüstern sie einander zu, dass sie dafür sorgen werden, dass keine Armen in ihren Garten gelangen, um ihre Ernte zu stören.“
“Furthermore, pay no heed to any contemptible swearer, slanderer, going about with defaming tales, hinderer of good, aggressor, sinful, cruel and, on top of all that, given to evil? (Verses 10-13) Fourthly, the focus increases as the surah tells the story of those owners of a garden who lacked all refinement despite their wealth. In their arrogance, they whisper to each other that they will make sure that no poor people will be allowed into their garden to disrupt their harvest.
Ferner zeigt sich die Naivität der Ungläubigen deutlich an dem Argument, das ihnen vorgehalten wird: „Oder habt ihr ein göttliches Buch, das ihr studiert, und darin findet ihr, dass ihr alles haben werdet, was ihr wählt? Oder habt ihr feierliche Eide empfangen, die Uns bindend sind bis zum Tag der Auferstehung, dass ihr das bekommen werdet, was ihr selbst beschließt? Frag sie, wer von ihnen dafür bürgt?“ (Verse 37–40)
Furthermore, the unbelievers’ naivety is clearly shown in the argument put to them: “Or have you a divine book which you study, and in which you find that you shall have all that you choose? Or have you received solemn oaths, binding on Us till the Day of Resurrection, that you will get whatever you yourselves decide? Ask them which of them will vouch for this? (Verses 37-40)
Wir erkennen all diese Merkmale an den Ausdrücken, die in der Sure verwendet werden.
We see all these features through the expressions used in the surah.
Sie sind von Nutzen für unser Studium der Ereignisse, die sich zu Lebzeiten des Propheten ﷺ zugetragen haben, und wenn wir den Fortschritt der islamischen Botschaft verfolgen.
They are of benefit in our study of the events that took place during the Prophet’s lifetime and as we follow the progress of the Islamic message.
Sie erklären, wie der Koran jenes gesellschaftliche Umfeld und die muslimische Gemeinschaft gegen Ende der Sendung des Propheten ﷺ emporhob und wie weit sich die muslimische Gemeinschaft von solcher Roheit und Naivität entfernte. Um den großen Abstand zwischen beiden Zuständen zu ermessen, genügt es, die Anredeweise zu untersuchen, die der Koran damals gegenüber der muslimischen Gemeinschaft wählte. Wir müssen außerdem die Veränderungen in der Lage jener muslimischen Gemeinschaft betrachten, ihre Anliegen, Gefühle und Haltungen, die innerhalb von nicht mehr als 20 Jahren herbeigeführt wurden, einem Zeitraum, der im Leben der Nationen kaum mehr als einen Augenblick ausmacht. Ein solcher Wandel im sozialen Gefüge der Gemeinschaft war sowohl tiefgreifend als auch fest verankert, und doch vollzog er sich in so kurzer Zeit. Er befähigte jene Gemeinschaft, die Führung der Menschheit zu übernehmen, und zugleich erreichte sie einen erhabenen Maßstab an Sittlichkeit, den keine andere menschliche Führung je erreicht hat.
They explain how the Qur’an elevated that social environment and the Muslim community towards the end of the Prophet’s mission, and how far removed from such crudeness and naivety the Muslim community became. To appreciate the wide gulf between the two situations we only need to study the mode of address the Qur’an adopts in speaking to the Muslim community at the time. We need also to look at the changes in the situation of that Muslim community, its concerns, feelings and attitudes brought about within no more than 20 years, a period that is no more than a glance in the life of nations. Such a change in the social fabric of the community was both profound and firmly established, yet accomplished in such a short time. It enabled that community to assume mankind’s leadership, attaining at the same time a sublime standard of morality that no other human leadership has ever attained.
Es war ein einzigartiger Maßstab, und zwar in der Natur des Glaubens, den er verkündete, in seinen praktischen Auswirkungen auf das menschliche Leben, in seinem weiten Blick, der alle Menschen mit Liebe und Mitgefühl betrachtet, und in seiner Erfüllung aller Bedürfnisse der Gemeinschaft:
It was a unique standard in the very nature of the faith it preached, its practical effects on human life, its broad outlook that views all mankind with love and compassion, and its meeting all the community’s needs:
emotional, intellektuell und sozial.
emotional, intellectual and social.
Insgesamt war der dabei erzielte Fortschritt wundersam: Er hob die Gemeinschaft aus einer solchen Naivität auf einen hohen Standard an Verfeinerung und Weite des Blickes. Es war eine so gewaltige Verwandlung, die weit mehr umfasste, als dass eine Minderheit zur Mehrheit wurde oder die Schwachen stark wurden. Charakter zu formen und dem Denken eines Volkes Tiefe zu verleihen, ist weit schwieriger, als bloß die Zahlen zu steigern und Armeen aufzustellen.
All in all, the progress so achieved was miraculous, elevating the community from such naivety to a high standard of refinement and broadness of vision. It was such an enormous transformation that entailed much more than a minority becoming the majority, or the weak becoming strong. Building character and imparting depth to a people’s way of thinking are far more difficult than just increasing numbers and marshalling armies.