Die Sure gibt dann eine letzte Anweisung: „Und gedenke deines Herrn in deinem Innern demütig und in Ehrfurcht, ohne laut zu sprechen, morgens und abends, und sei nicht achtlos. Diejenigen, die bei deinem Herrn sind, sind nicht zu hochmütig, um Ihn anzubeten. Sie preisen Seine grenzenlose Herrlichkeit und werfen sich vor Ihm allein nieder.“ (Verse 205-206)
The sūrah then gives a final directive: “And bethink yourself of your Lord humbly and with awe, and without raising your voice, in the morning and evening; and do not be negligent. Those who are near to your Lord are never too proud to worship Him. They extol His limitless glory, and before Him alone prostrate themselves.” (Verses 205-206)
Der berühmte Gelehrte Ibn Kathīr sagt in seinem Kommentar zum Qur’ān: „Gott gibt diesen allgemeinen Befehl, dass wir Ihn am Anfang und am Ende jedes Tages oft gedenken sollen, so wie Er befohlen hat, dass wir Ihn zu diesen beiden Zeiten anbeten sollen, wenn Er spricht: ‚Und preise die Erhabenheit deines Herrn mit Lob, bevor die Sonne aufgeht und bevor sie untergeht.‘ (50: 39) Dies war der Fall, bevor die täglichen Gebete während der Nachtreise des Propheten ﷺ zur Pflicht gemacht wurden.“ Dieser vorliegende Vers wurde in Makkah offenbart. Hier sagt Gott, dass wir Ihn „am Morgen und am Abend“ gedenken sollen, und dies soll demütig und mit Ehrfurcht geschehen, ohne unsere Stimmen zu erheben; dies ist die beste Weise, Gott zu gedenken, nicht Ihn laut anzurufen. Die Gefährten des Propheten ﷺ fragten ihn: „Ist unser Herr nahe, sodass man Ihn leise anrufen kann, oder ist Er fern, sodass wir Ihn laut anrufen sollten?“ Darauf offenbarte Gott den Qur’ānvers: „Und wenn Meine Diener dich über Mich befragen, siehe, Ich bin nahe. Ich erhöre das Gebet des Betenden, wenn er Mich anruft.“ (2: 186) Sowohl al-Bukhārī als auch Muslim überliefern in ihren Ṣaḥīḥ-Sammlungen auf die Autorität von Abū Mūsā al-Ash`arī: „Einmal, auf einer Reise, erhoben die Leute ihre Stimmen, als sie ihr Bittgebet sprachen. Der Prophet ﷺ sagte zu ihnen:“
In his commentary on the Qur’ān, the famous scholar, Ibn Kathīr says: “God gives this general order that we should remember Him often at the beginning and end of each day, just as He ordered that we should worship Him at these two times, when He says: “Extol your Lord’s limitless glory and praise before the rising of the sun and before its setting.” (50: 39) This used to be the case before the daily prayers were made obligatory during the Prophet’s night journey.” This present verse was revealed in Makkah. Here God says that we should remember Him “in the morning and evening”, and this should be done humbly, and with awe, without raising our voices; this is the best way to remember God, not to address Him loudly. The Prophet’s companions asked him: “Is our Lord near to be addressed softly, or distant so that we should appeal to Him aloud?” In reply God revealed the Qur’ānic verse: “When My servants ask you about Me, well, I am near. I answer the prayer of the supplicant when he calls to Me.” (2: 186) Both al-Bukhārī and Muslim relate in their Şahīh collections on the authority of Abū Mūsā al-Ash`arī: “Once on a journey, people raised their voices when they made their supplication. The Prophet (peace be upon him) said to them:
„Ihr Menschen, seht auf euer Tun. Ihr ruft jemanden an, der weder taub noch fern ist. Der, zu dem ihr ruft, hört alles, was gesagt wird, und Er ist ganz nah. Gewiss, Er ist jedem von euch näher als die Halsschlagader seines Kamels.“ Ibn Kathīr akzeptiert nicht die Auslegung von Ibn Jarīr al-Ţabarī und anderen, die sagen, diese Aussage sei eine Anweisung an jeden, der dem Qur'ān zuhört, Gott auf diese bestimmte Weise zu gedenken. Er sagt, diese Ansicht sei nicht bestätigt worden. Gemeint ist hier, die Wichtigkeit zu betonen, dass die Menschen Gottes zu allen Zeiten gedenken, besonders am Morgen und am Abend, damit sie nicht zu den Achtlosen gehören. Die Engel werden gelobt, weil sie Gott zu allen Zeiten preisen, ohne zu zögern oder nachzulassen. Daher werden sie hier wie folgt beschrieben:
`People, watch what you do. You are appealing to someone who is neither deaf nor far away. The One whom you are calling hears all that is said, and He is close at hand. Indeed, He is closer to each one of you than the neck of his camel.” Ibn Kathīr does not accept the interpretation of Ibn Jarīr al-Ţabarī and others who say that this statement is an order to anyone who is listening to the Qur’ān to remember God in this particular fashion. He says that this view has not been endorsed. What is meant here is to emphasize the importance of people remembering God at all times, particularly in the morning and evening, so that they may not be among the negligent. The angels are praised because they glorify God at all times, without hesitation or slackening. Hence, they are described here as follows:
„Jene, die deinem Herrn nahe sind, sind nie zu stolz, Ihn anzubeten. Sie preisen Seine grenzenlose Herrlichkeit und werfen sich allein vor Ihm nieder.“ (Vers 206) Ihr Handeln wird hier gelobt, damit die Menschen ihrem Beispiel in der Anbetung und dem Gehorsam gegenüber Gott folgen.
“Those who are near to your Lord are never too proud to worship Him. They extol His limitless glory, and before Him alone prostrate themselves.” (Verse 206) Their action is praised here so that people can follow their suit in their worship and obedience of God.
Wir empfinden, dass das, was Ibn Kathīr sagt, und die Ḥadīthe, die er anführt, zeigen, wie der Qur’ān und die Rechtleitung des Propheten ﷺ den Arabern wahre Erkenntnis ihres Herrn und der Beschaffenheit des Universums um sie herum vermitteln konnten. Aus ihren Fragen und der Antwort, die ihnen gegeben wurde, erkennen wir, wie weit sie durch den glorreichen Qur’ān und die Anweisungen des Propheten ﷺ geführt wurden. Sie waren weit entfernt von ihrer Vergangenheit, und darin erkannten sie die Segnungen und die Barmherzigkeit Gottes.
We feel that what Ibn Kathīr says and the ĥadīths he quotes show how the Qur’ān and the Prophet’s guidance were able to give the Arabs true knowledge of their Lord and the nature of the universe around them. From their questioning and the reply given to them we recognize how far they were brought by means of the glorious Qur’ān and the Prophet’s instructions. They were far removed from their past, and in this they recognized God’s blessings and mercy.
Gottes Gedenken ist nicht bloß das verbale Erwähnen Seines Namens; es kann nur verwirklicht werden, wenn sowohl Herz als auch Verstand daran beteiligt sind. Es ist die Art des Gedenkens, die Herzen erbeben und Verstand antworten lässt. Solange es nicht mit einem Gefühl von Demut und Ehrfurcht verbunden ist, ist es kein wahres Gedenken an Gott. Es könnte sogar an Unhöflichkeit gegenüber Gott grenzen. Wenn wir an Gott denken, sollten wir an Seine Größe denken, Seine Strafe fürchten und auf Seine Barmherzigkeit hoffen. Nur auf diese Weise können wir geistige Reinheit erlangen. Wenn wir Seinen Namen nennen, während wir uns an Seine Größe erinnern, und wir die körperliche Handlung mit der geistigen verbinden, müssen wir unsere Demut zeigen, indem wir mit leiser Stimme sprechen, ohne zu singen oder zur Schau zu stellen.
God’s remembrance is not the mere mentioning of His name verbally; it can only be achieved when both heart and mind are brought into it. It is the type of remembrance that makes hearts tremble and minds respond. Unless it is coupled with a feeling of humility and awe, it will not be true remembrance of God. Indeed, it could border on impoliteness towards God. When we remember God, we should think of His greatness, fear His punishment and hope for His mercy. Only in that way, can we achieve spiritual purity. When we mention His name as we remember His greatness, and we join the physical action with the spiritual, we must show our humility, speaking in a low voice, without singing or showing off.
„Und gedenke deines Herrn demütig und in Ehrfurcht und ohne laut zu sprechen, am Morgen und am Abend.“ (Vers 205) Dies geschieht, damit unsere Herzen an beiden Enden des Tages in Verbindung mit Gott bleiben. Das Gedenken an Gott beschränkt sich nicht auf diese beiden Zeiten; vielmehr muss es die ganze Zeit gegenwärtig sein. Wir sollten stets auf der Hut sein, damit wir nicht in den Irrtum abgleiten. Doch in diesen beiden besonderen Zeitspannen können wir die deutliche Veränderung beobachten, die im Universum stattfindet, wenn die Nacht in den Tag übergeht und der Tag in die Nacht. Die menschlichen Herzen fühlen sich mit dem Universum um sich herum verbunden, indem sie erleben, wie Gott diesen Übergang von Tag und Nacht vollzieht und die große Veränderung, die stattfindet, wenn das eine dem anderen weicht.
“And bethink yourself of your Lord humbly and with awe, and without raising your voice, in the morning and evening.” (Verse 205) This is to ensure that our hearts remain in contact with God at both ends of the day. Remembering God is not limited to these two times; indeed it must be present all the time. We should be constantly on our guard against slipping into error. But in these two particular periods we can observe the clear change that takes place in the universe as the night changes into day, and the day changes into night. Human hearts feel in touch with the universe around them, as they witness how God accomplishes this transition of day and night and the great change that takes place as one gives way to the other.
Gott – Seine Herrlichkeit ist unbegrenzt – weiß, dass zu diesen beiden besonderen Zeiten die menschlichen Herzen am ehesten beeindruckt sind und positiv reagieren. Im Qur'ān finden sich wiederholt Aufforderungen, Gottes zu gedenken und Ihn zu preisen zu der Zeit, in der das ganze Universum scheinbar mit dem menschlichen Herzen in Wechselwirkung tritt, seine Eindrücke schärft und es antreibt, mit Gott dem Allmächtigen in Verbindung zu bleiben: „Ertrage geduldig, was sie sagen, und preise die unbegrenzte Herrlichkeit und das Lob deines Herrn vor dem Aufgang der Sonne und vor ihrem Untergang, und auch in der Nacht preise Seine Herrlichkeit, und nach jedem Gebet.“ (50: 39-40) „Preise auch Seine Herrlichkeit während der Stunden der Nacht sowie während der Stunden des Tages, damit du einen Zustand der Zufriedenheit erlangst.“ (20: 130) „Gedenke des Namens deines Herrn früh am Morgen und vor Sonnenuntergang, und während eines Teils der Nacht, und wirf dich vor Ihm nieder und preise Seine unbegrenzte Herrlichkeit während der langen Nacht.“ (76: 25-26)
God — limitless He is in His glory— knows that at these two particular times, human hearts are most likely to be impressed and to respond positively. There are frequent directives in the Qur’ān to remember God and glorify Him at the time when the whole universe appears to interact with the human heart, sharpen its impressions, and motivate it to remain in touch with God Almighty: “Bear with patience whatever they may say, and extol your Lord’s limitless glory and praise before the rising of the sun and before its setting, and in the night too, extol His glory, and at every prayer’s end.” (50: 39-40) “Extol His glory, too, during the hours of the night as well as during the hours of the day, so that you may attain a state of contentment.” (20: 130) “Bear in mind your Lord’s name early in the morning and before sunset, and during some of the night, and prostrate yourself to Him, and extol His limitless glory throughout the long night.” (76: 25-26)
Es ist nicht nötig zu erwähnen, dass dieser Befehl, Gott zu dieser bestimmten Zeit zu gedenken, vor der Pflicht der täglichen Gebete zu ihren festgesetzten Zeiten erging, denn dies könnte den Eindruck erwecken, dass diese Pflichtgebete diesen Befehl abgelöst hätten.
There is no need to say that this order to remember God at this particular time was before the daily prayers were made obligatory at their appointed times, because this may give the impression that these obligatory prayers have superseded this order.
Tatsache ist, dass diese Gottesgedenken weiter gefasst ist als die Pflichtgebete. Ihre Zeit und ihre Form sind nicht auf das Pflichtgebet beschränkt. Es kann ein Gedenken im Verborgenen sein oder etwas, bei dem Herz und Mund zusammenwirken, ohne die Bewegungen, die das Gebet umfasst. Es ist in der Tat weiter als das, denn es beinhaltet ein ständiges Gedenken an die Allmacht Gottes, sei es, wenn man allein ist oder mit Menschen zusammen, vor jeder Handlung, groß oder klein, und bevor man sich entschließt, etwas zu tun. Dass jedoch der frühe Morgen, das Ende des Tages, wenn die Sonne zu sinken beginnt, und die Tiefe der Nacht erwähnt werden, geschieht deshalb, weil dies Zeiten sind, die einen besonderen Reiz auf das menschliche Herz ausüben. Gott, der den Menschen erschaffen hat und seine Natur kennt, ist sich all dessen vollkommen bewusst.
The fact is that this remembrance of God is wider than obligatory prayers. Its timing and its form are not limited to obligatory prayer. It may be a remembrance in private, or something in which both heart and mouth share without the movements that prayer includes. It is indeed wider than that, because it involves constant remembrance of God’s Almightiness, when one is alone or with people, before any action, large or small, and before resolving to do anything. However, the early morning, the end of the day as the sun begins to set, and the depth of the night are mentioned because these are times that have special appeal to human hearts. God who has created man and who knows his nature is fully aware of all this.
„Und seid nicht achtlos.“ (Vers 205) Damit sind Menschen gemeint, die es versäumen, Gott zu gedenken, und zwar nicht mit dem Mund, sondern in ihren Herzen und Gedanken. Es ist das Gedenken, das das Herz lebendig hält und den Menschen davon abhält, etwas zu tun oder einen Weg einzuschlagen, bei dem er sich schämen müsste, von Gott gesehen zu werden, und das ihn Gott beobachten lässt, bevor er handelt. Dies ist die Art des Gottesgedenkens, die hier geboten wird. Andernfalls wäre es kein wahres Gedenken Gottes, wenn es nicht dazu führt, Ihm zu gehorchen und Seine Gebote umzusetzen.
“Do not be negligent”. (Verse 205) This is a reference to people who neglect to remember God, not by word of mouth, but in their hearts and minds. It is the remembrance that keeps the heart alive to deter man from doing anything or following any course in which he feels embarrassed to be seen by God, and who watches God before doing anything. This is the type of remembering God that is ordered here. Otherwise, it would not be true remembrance of God if it does not lead to obeying Him and implementing His orders.
Lass dich nicht dazu verleiten, das Gedenken an Gott zu vernachlässigen und deine Handlungen nicht im Blick zu behalten.
Do not let yourself be negligent of remembering God and watching your actions.
Der Mensch muss in ständigem Kontakt mit seinem Herrn bleiben, damit er der Versuchung widerstehen kann, die Satan ihm in den Weg legen mag: „Und wenn dich vom Satan eine Anregung anficht, so suche Zuflucht bei Gott; Er ist der Allhörende, der Allwissende.“ (Vers 200) Im früheren Teil der Sure zeichnete sie ein panoramaartiges Bild des Kampfes zwischen Mensch und Satan. Durchgehend zeigte sie den Zug des Glaubens, während die Satane unter den Dschinn und den Menschen versuchten, ihn von seinem Weg abzudrängen. Satan wurde auch in der Geschichte jenes Menschen erwähnt, dem Gott Seine Zeichen gegeben hatte, der sich jedoch von ihnen abwandte und sich dafür entschied, im Irrtum zu verharren. Am Ende erwähnt sie die Versuchungen Satans und wie die Menschen bei Gott Schutz vor ihm suchen sollen, Der alles hört und alles weiß.
Man needs to remain in constant touch with his Lord so that he is able to resist the temptation that Satan may place before him: “If a prompting from Satan stirs you up, seek refuge with God; He hears all and knows all.” (Verse 200) In its early part, the sūrah painted a panoramic scene of the battle between man and Satan. Throughout, it showed the procession of faith as the satans from among the jinn and human beings tried to force it out of its way. Satan was also mentioned in the story of the person to whom God gave His signs, but he pulled himself away from them, and chose to remain in error. At its end, it mentions the temptations of Satan and how people should seek shelter from him with God, who hears all and knows all.
Hier sehen wir eine durchgehende Linie, die mit der Aufforderung schließt, Gott demütig und ehrfurchtsvoll zu gedenken und nicht zu den Achtlosen zu gehören. Diese Anweisung kommt als Teil der göttlichen Weisung an den Propheten, „die Eigenart des Menschen nachsichtig zu berücksichtigen, das Rechte zu gebieten und sich von denen abzuwenden, die sich der Unwissenheit verschreiben“ (Vers 199). Sie fügt sich somit zu den Wegmarken hinzu, die Gott billigt. Zugleich rüstet sie diejenigen, die Seiner Führung folgen, mit dem aus, was sie befähigt, alle Schwierigkeiten zu überwinden, auf die sie auf diesem Weg stoßen.
Here we see a constant line that concludes with the instruction to remember God humbly and with awe, and not to be among the negligent. This order comes as part of the divine instruction to the Prophet to “make due allowance for man’s nature, and enjoin the doing of what is right; and turn away from those who choose to remain ignorant.” (Verse 199) Thus it adds to the landmarks along the way which God approves. It also equips those who follow His guidance with what enables them to overcome all difficulties that they encounter along the way.
Dann führt Gott das Beispiel der Engel an, die eine hohe Stellung innehaben. Sie hegen keinerlei verlockende oder böse Gedanken, denn Satan hat keinen Einfluss auf ihre Natur. Sie besitzen weder ein übermächtiges Verlangen noch eine flüchtige Laune. Dennoch preisen sie Gott unablässig und rühmen Seine Lobpreisungen. Sie sind niemals zu stolz, Ihn anzubeten. Der Mensch hat ein weitaus dringenderes Bedürfnis, Gott zu gedenken, Ihn zu preisen und Ihn anzubeten. Er hat einen schwierigen Weg zurückzulegen. Von Natur aus ist er für die Versuchung durch Satan anfällig. Nachlässigkeit kann ihn ins Verderben führen. Er besitzt eine begrenzte Fähigkeit, die nur durch die Anbetung Gottes und das Preisen Seiner Größe gesteigert werden kann: „Jene, die Deinem Herrn nahe sind, sind niemals zu stolz, Ihn anzubeten. Sie preisen Seine grenzenlose Herrlichkeit und werfen sich vor Ihm allein nieder.“ (Vers 206)
God then gives the example of angels commanding a high position. They do not entertain any tempting or evil thought, because Satan has no influence on their nature. They have no overpowering desire or fleeting whim. Nevertheless, they constantly glorify God and extol His praises. They are never too proud to worship Him. Man has a much more pressing need to remember God, glorify Him and worship Him. He has a difficult road to cover. By nature, he is susceptible to Satan’s temptation. Negligence may lead him to ruin. He has a limited ability which can only be increased through worshipping God and glorifying Him: “Those who are near to your Lord are never too proud to worship Him. They extol His limitless glory, and before Him alone prostrate themselves.” (Verse 206)
Gottesdienst und das Gedenken an Gott bilden einen grundlegenden Bestandteil in der praktischen Umsetzung dieser Religion. Ihre Methode stützt sich nicht auf theoretisches Wissen oder philosophische Argumentation. Sie verfolgt einen praktischen Ansatz, der darauf abzielt, eine grundlegende Veränderung der menschlichen Gesellschaft herbeizuführen, die zwangsläufig Regeln hat, die in den Köpfen und Gewohnheiten der Menschen fest verankert sind. Diese Situation in die Form zu verwandeln, der Gott die Menschen folgen lassen möchte, ist eine schwierige Aufgabe, die anhaltende Anstrengungen und große Ausdauer erfordert. Mit der begrenzten Fähigkeit, die Menschen besitzen, kann ein Fürsprecher dieser Religion sich dieser schwierigen Aufgabe nur dann stellen, wenn ihm von seinem Herrn zusätzliche Kraft gewährt wird. Wissen allein verleiht eine solche Kraft nicht, es sei denn, es wird mit einem rechten Gottesdienst und dem Bitten um Gottes Hilfe verbunden.
Worship and the remembrance of God constitute a basic element in the practical application of this religion. Its method does not rely on theoretical knowledge or philosophical argument. It adopts a practical approach aiming to bring about a drastic change in human society which, inevitably, has rules that are well established in people’s minds and practices. Changing this situation into the type which God wants people to follow is a difficult task that requires sustained efforts and much perseverance. With the limited ability human beings have, an advocate of this religion can only approach this difficult task if added strength is granted to him by his Lord. Knowledge on its own does not provide such strength, unless it is coupled with proper worship and with seeking God’s help.
Diese Sure beginnt mit einer Anrede Gottes an Seinen Gesandten: „Dies ist ein Buch, das dir von oben herab offenbart wurde – so hege keinen Zweifel daran –, damit du die Menschen mit seiner Botschaft warnst und die Gläubigen ermahnst.“ (Vers 2) Die Sure gewährt außerdem Einblicke in den Zug des Glaubens, der von den Gesandten Gottes angeführt wird, und in die Hindernisse, die ihm durch die Ränke Satans und seiner Helfer unter den Dschinn und den Menschen sowie durch hochmütige Menschen und Tyrannen in den Weg gelegt werden, die absolute Macht auszuüben versuchen. Diese letzte Weisung weist auf das angemessene Gegenstück für jene hin, die sich diesem edlen Zug auf seinem beschwerlichen Weg anschließen wollen.
This sūrah begins with an address by God to His Messenger: “This is a book that has been bestowed on you from on high — so do not entertain any doubt about it — in order that you may warn people with its message, and admonish the believers.” (Verse 2) The sūrah also gives glimpses of the procession of faith, led by God’s messengers, and the impediments placed in its way through the scheming of Satan and his helpers from among the jinn and human beings, as well as arrogant people and tyrants who try to exercise absolute power. This last directive points out the proper equivalent for those who want to join this noble procession along its hard way.